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„Lebensretter hautnah“: Celler Notfallsanitäter sind Stars in Sat1 Dokureihe


Kai Peter Wichers (rechts) und Carsten Schaefer werden nach dem Einsatz für einen O-Ton interviewt. (Fotos: Audrey-Lynn Struck)

CELLE. Einen gestürzten Fahrradfahrer bandagieren, einen Mann aus einem Auto schneiden oder eine Frau wiederbeleben: Die beiden Notfallsanitäter Carsten Schaefer (Spitzname Atze) und Kai Peter Wichers (Spitzname Harry) haben schon viel beim Deutschen Roten Kreuz in Celle erlebt. Seit Oktober vergangenen Jahres nehmen sie die Zuschauer auf ihre Einsätze mit. Das Duo ist Teil der Dokureihe "Lebensretter hautnah" im Sat1. Die nächste Folge von Staffel 2 erscheint am Mittwoch, 20. März, um 18 Uhr und parallel stecken sie bereits mitten in den Dreharbeiten für Staffel 3. CelleHeute war live mit dabei.


Erster Einsatz ist ein Verkehrsunfall in Eicklingen


7 Uhr morgens in der 77er Straße. Schichtbeginn. Carsten Schaefer und Kai Peter Wichers warten auf ihren Einsatz. Um kurz vor 8 Uhr die erste Meldung: Ein Verkehrsunfall in Eicklingen. Beide Männer haben bereits eine GoPro umgeschnallt, der Einsatzwagen ist mit Kameras ausgestattet und Kameramann Raffi ist auch schon an Bord. Dann mal los.


Kai Peter Wichers erklärt die Situation, nachdem die Einsatzlage klar ist.

Vor Ort in Eicklingen. Ein Schulbus und ein Auto sind zusammengestoßen. Insgesamt 12 Personen sind leicht verletzt, der Großteil davon sind Kinder und Jugendliche. Ein paar klagen über Kopfschmerzen, einer hat sich das Knie angestoßen. Carsten Schaefer und Kai Peter Wichers breiten Wärmedecken für die Verletzten zum raufsetzen aus und verschaffen sich einen Überblick über die Lage. Für jeden muss ein extra Protokoll angefertigt werden. Auch von dem Unfallort entfernen dürfen sich die verletzten Minderjährigen nicht, jeder muss von einem Erziehungsberechtigten abgeholt werden.


 

Wer nicht alle Folgen gucken, sondern nur einmal reinschauen möchte, dem empfiehlt das Fernsehduo Folge 2 und Folge 16. In Folge 2 retten die beiden einer Frau das Leben, in Folge 16 geht es um einen Verkehrsunfall. Hier findet ihr eine Übersicht zu allen Folgen und zu den Social-Media-Kanälen der beiden.


 

Die Kamera ist die ganze Zeit über dabei, in sicherer Entfernung. Sobald sich die Lage beruhigt hat, beschreibt Kai Peter Wichers für die Kamera die Situation und erklärt die Besonderheiten des Einsatzes. Zurück in der Wache ist dann genug Zeit für einen längeren O-Ton.



Wie kamen die Notfallsanitäter zu Sat1?


Carsten Schaefer und Kai Peter Wichers sind seit Jahren beste Freunde, fingen gemeinsam beim Deutschen Roten Kreuz in Celle an und starteten im vergangenen Jahr einen eigenen TikTok-Kanal. Das Thema: Angeln. Es war der Grundstein für den Sprung zu Sat1. "Im August haben wir uns offiziell für 'Lebensretter hautnah' beworben und dann kam eigentlich auch schon direkt die Zusage", sagt Kai Peter Wichers. Die lockere Art der beiden und ihre Vorkenntnisse beim Videodreh scheinen die Produzenten überzeugt zu haben. Im Oktober starteten dann bereits die Dreharbeiten.





Die beiden erinnern sich noch gut an den ersten Drehtag. "Als erstes sollten wir das Auto checken und dabei gefilmt werden. Doch wir standen nur da wie Salzsäulen", erzählt Kai Peter Wichers mit einem Lachen. Wie sind die Kameraleute drauf? Wie läuft das Ganze ab? Die Aufregung war groß. "Da ist man natürlich deutlich steifer und haut nicht die Sprüche raus, die man jetzt macht", sagt Carsten Schaefer.


12-Stunden-Schicht mit Kamera im Gepäck


Die Drehtage sind nicht nur spaßig, sondern auch harte Arbeit. "Es gab Phasen, wo wir drei Tage hintereinander gedreht haben. Das hat man schon gemerkt. Wir waren danach echt platt", sagt Carsten Schaefer. In den Pausen zwischen den Einsätzen heißt es dann erst einmal O-Töne drehen, statt ausruhen und auch die Anfahrten gestalten sich anders als sonst. Der Zuschauer muss ständig abgeholt werden. Sei es auf dem Weg zum Einsatzort oder nach dem Einsatz selbst: Alles wird so erklärt, dass es auch ein Nicht-Rettungssanitäter versteht.





Und was denken ihre Kollegen über die Dreharbeiten? Die meisten fänden das eigentlich ganz cool, so die beiden. "Anfangs waren schon einige skeptisch und haben gesagt, dass es sich nicht gehört im Rettungsdienst eine Kamera mitzunehmen", sagt Kai Peter Wichers. Doch nachdem die erste Folge ausgestrahlt wurde, hätten sich viele Bedenken in Luft ausgelöst. Außerdem achten die beiden darauf, dass auf der Wache nicht gefilmt wird und so niemand in seiner Privatsphäre gestört wird.


Trotz stressigen Phasen treibt die beiden ein Gedanke ganz besonders an: "Wir wollen für mehr Verständnis für Einsatzkräfte im Allgemeinen werben."





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