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50 Jahre alter Bebauungsplan verhindert Einfahrt für E-Auto


Screenshot: MDR


CELLE. "Ich würde gern auf meinen Hof fahren. Dieses wird mir leider verwehrt", sagt der Celler Wolfgang H. im Interview mit "MDR Brisant". Alles war geregelt und genehmigt - Zufahrt auf eigene Kosten, private #Ladestation fürs E-Fahrzeug. Doch als alles fertig war, hatte die Stadt Celle die #Genehmigung zurückgezogen, sie sei versehentlich erteilt worden. Damit das Ehepaar in der Celler Leberstraße ihr E-Auto direkt auf dem Grundstück laden können, stellte es den Antrag für eine #Zufahrt. Nach der Genehmigung ließen die Eigentümer den #Gehweg absenken und neu pflastern, für 2800 Euro auf eigene Kosten - zudem wurde eine 30 Jahre alte #Hecke entfernt.


Doch nun folgte ein weiteres Schreiben aus der Verwaltung: "Leider muss ich die Erlaubnis vom 12.11. 2021 heute widerrufen. Ich habe übersehen, dass in dem gültigen #Bebauungsplan der Leberstraße Grundstückszufahrt nicht erlaubt sind", wird das Schreiben zitiert.


Ein Bebauungsplan aus dem Jahr 1969, als es weder E-Autos noch die Möglichkeit gab, sie aufzuladen. Doch das Zufahrtverbot lasse nach Ansicht der Stadt auch 2023 keine #Ausnahmen zu. Fast keine, denn es gebe bereits vier #Auffahrten in der Straße, auch eine #Absenkung direkt gegenüber seit mindestens gut 30 Jahren.


Um das E-Auto nun laden zu können, muss eine Stromtrasse über den Bürgersteig verlegt werden und wird so zur Stolpergefahr - es sei denn, der Parkplatz ist besetzt, dann fällt auch das Laden flach.


Erneut muss sich ein #Gericht um eine Celler Verkehrsposse kümmern - das ist auch der Grund, warum die #Verwaltung auf Nachfrage von CELLEHEUTE nichts sagen dürfe. "Laufendes Verfahren". In der Leberstraße, da läuft es jedenfalls nicht und auf den Kosten für Carport und Pflastersteine bleiben die Kläger bis zu einer Klärung sitzen.

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