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Bergen, Winsen & Co.: Wer geht ins Rennen ums Bürgermeisteramt?

vor 22 Stunden
7 Min. Lesezeit
Rathaus Wahl

CELLE. Wer zieht ins Rathaus ein, wer bleibt im Amt und wo gibt es besonders viel Auswahl? Bei der Kommunalwahl werden im Landkreis Celle auch zahlreiche Bürgermeisterposten neu vergeben. Wir geben einen Überblick über die Kandidierenden in den größeren Gemeinden, Samtgemeinden und der Stadt Bergen.


Bergen


Stillstand beenden, begonnene Projekte abschließen oder neue Akzente im Rathaus setzen: Bei der Bürgermeisterwahl in Bergen treten drei Kandidierende mit unterschiedlichen Vorstellungen an. Amtsinhaberin Claudia Dettmar-Müller (parteilos) bekommt Konkurrenz von Christina Zöllner (parteilos) und Kees Bouma (AfD). Verwaltung und Bürokratie spielen bei allen drei eine Rolle, daneben geht es um Schulen, Infrastruktur, Feuerwehren und die Berger Ortsteile. Wir haben die Positionen der drei Kandidierenden zusammengefasst.

Homeoffice auf dem Prüfstand: Kees Bouma will ins Rathaus


Kees Bouma (AfD) möchte erster AfD-Bürgermeister im Landkreis Celle werden und die Verwaltung bürgerfreundlicher gestalten. Das Homeoffice in der Verwaltung würde Kees Bouma zunächst aussetzen und anschließend neu bewerten. Mehr Geld soll aus seiner Sicht unter anderem in Infrastruktur, Schulen, Feuerwehren und die Dörfer fließen.


Grundschulneubau und Co.: Claudia Dettmar-Müller will weitermachen


Claudia Dettmar-Müller möchte ihre Arbeit als Bürgermeisterin fortsetzen und bereits angestoßene Projekte abschließen. Dazu zählt unter anderem der Neubau der Hinrich-Wolff-Grundschule, während der geplante Windpark beispielhaft für Entscheidungen mit unterschiedlichen Interessen steht. Einfach seien die kommenden Aufgaben nicht.


Zwischen Rathaus und „Wednesday“: Christina Zöllner will Bergen verändern


Christina Zöllner ist politischer Newcomer und möchte nach eigenen Worten den Stillstand im Rathaus beenden. Bürokratische Abläufe will Christina Zöllner durchleuchten und gleichzeitig öffentliche Gebäude, Spielplätze, Feuerwehren und Vereine stärker in den Blick nehmen. Abschalten kann sie bei Serien wie „Wednesday“ oder „Lucifer“.


Faßberg


Vier Namen stehen bei der Bürgermeisterwahl in Faßberg zur Auswahl: Amtsinhaberin Kerstin Speder bekommt Konkurrenz von Korbinian Bocksch, Florian Hemme und Marc Teutenberg. Während Kerstin Speder ihre begonnenen Projekte fortsetzen möchte, bringen ihre drei Herausforderer unterschiedliche Vorstellungen für die Zukunft von Faßberg, Müden, Poitzen und Schmarbeck mit. Welche Rolle spielen dabei Wohnraum, Gewerbe und Gemeindefinanzen? Was soll sich im Rathaus ändern und wo sehen die Kandidierenden Investitionsbedarf? Wir haben die Positionen und persönlichen Seiten der vier Bewerber in unserer Übersicht zusammengefasst.


Korbinian Bocksch will ins Faßberger Rathaus

Korbinian Bocksch tritt parteilos an und möchte einiges in der Verwaltung verändern. Dabei geht es auch um die Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat und den Mietvertrag für die Lerchenschule. Zudem setzt Korbinian Bocksch auf mehr Bürgernähe und Transparenz.

Florian Hemme möchte Faßberg zukunftsfähig machen

Florian Hemme tritt für die CDU an und wird von der SPD unterstützt. Er setzt auf mehr Wohnraum, neue Arbeitsplätze und Freizeitmöglichkeiten für alle Generationen. Und als Militärpfarrer kennt Florian Hemme einen klassischen Feierabend nach eigener Aussage nicht.

Kerstin Speder möchte als Bürgermeisterin weitermachen


Kerstin Speder möchte nach fünf Jahren als Bürgermeisterin weitermachen und begonnene Projekte zu Ende bringen. Gemeindefinanzen, Schulen, Kindergärten und Feuerwehrgerätehäuser gehören zu ihren Themen. Auch die Wiedereröffnung des sanierten Waldschwimmbades Herrenbrücke hat Kerstin Speder fest im Blick.

Marc Teutenberg möchte den Bus gegen das Rathaus tauschen

Marc Teutenberg tritt parteilos zur Bürgermeisterwahl an. Mit fertigen Maßnahmenpaketen geht er bewusst nicht ins Rennen: Erst möchte Marc Teutenberg sich einen Überblick verschaffen und dann Prioritäten setzen. Bei politischen Entscheidungen sind ihm Kommunikation, Offenheit und Ausgewogenheit wichtig.



Flotwedel


Eine Auswahl zwischen mehreren Kandidierenden gibt es bei der Samtgemeindebürgermeisterwahl in Flotwedel nicht: Miriam Schmidtke tritt als einzige Bewerberin an. Die parteilose Kandidatin steht damit zur Wahl – oder die Wählerinnen und Wähler entscheiden sich für „Nein“. Was möchte Miriam Schmidtke in der Verwaltung verändern, wo will sie investieren und welche Rolle sollen Digitalisierung und KI künftig spielen? Wir haben ihre wichtigsten Standpunkte zusammengefasst.


Miriam Schmidtke möchte Flotwedels Samtgemeindebürgermeisterin werden


Miriam Schmidtke kennt die Samtgemeinde bereits aus der täglichen Verwaltungsarbeit und möchte künftig an ihrer Spitze stehen. Einfacher, digitaler und schneller sollen die Angebote der Verwaltung werden. Neue Wege scheut Miriam Schmidtke dabei nicht – eher stört sie ein „Das haben wir schon immer so gemacht“.




Hambühren


Wer führt die Gemeinde Hambühren in den kommenden Jahren? Bei der Bürgermeisterwahl treten Amtsinhaber Carsten Kranz und Herausforderer Andreas Falk (WG NUFO) gegeneinander an. Während Carsten Kranz seine Arbeit fortsetzen und laufende Projekte zu Ende bringen möchte, sieht Andreas Falk Potenziale, die er künftig stärker nutzen will. Wo möchten die beiden investieren, welche Projekte haben für sie Priorität und was wollen sie in Hambühren verändern? Wir haben die wichtigsten Standpunkte der beiden Bürgermeisterkandidaten in unserer Übersicht zusammengefasst.


Andreas Falk möchte Bürgermeister von Hambühren werden


Andreas Falk (WG NUFO) fordert Amtsinhaber Carsten Kranz bei der Bürgermeisterwahl heraus. Er möchte unter anderem die Verwaltung besser erreichbar machen und für mehr Transparenz sorgen. Im Porträt verrät Andreas Falk außerdem, wo Hambühren mehr investieren sollte und warum ihn Bürokratie nur schwer abschalten lässt.

Carsten Kranz hofft auf zweite Amtszeit in Hambühren


Carsten Kranz möchte seine Arbeit als Bürgermeister für weitere acht Jahre fortsetzen. Zu seinen nächsten Projekten zählen eine neue Kindertagesstätte, das Feuerwehrhaus in Oldau und die Erweiterung der Manfred-Holz-Grundschule. Im Porträt erklärt Carsten Kranz außerdem, warum er bei freiwilligen Leistungen nicht den Rotstift ansetzen möchte.


Samtgemeinde Lachendorf


Drei Kandidaten, aber keiner tritt mit einem klassischen Parteiticket an: In der Samtgemeinde Lachendorf bewerben sich Volker Darkow und Christian Gutsche jeweils parteilos um das Bürgermeisteramt, Felix Johne geht unabhängig ins Rennen und wird von CDU und SPD unterstützt. Inhaltlich beschäftigen die drei unter anderem Schulen und Kitas, die Verwaltung und das Ehrenamt. Doch welche unterschiedlichen Schwerpunkte setzen sie, wo möchten sie investieren und was wollen sie im Rathaus verändern? Wir haben ihre Positionen zusammengefasst.

Von Volkswagen ins Rathaus: Volker Darkow will Bürgermeister werden


Volker Darkow möchte von Volkswagen ins Lachendorfer Rathaus wechseln und setzt auf Bürgernähe und pragmatische Lösungen. Eine Samtgemeindebürgersprechstunde gehört zu seinen ersten Vorhaben. Investieren möchte Volker Darkow vor allem in Kitas, Schulen, Bildung und Ehrenamt.


40 Jahre Erfahrung: Christian Gutsche will an die Rathausspitze in Lachendorf


Christian Gutsche ist politischer Newcomer, kennt die Kommunalverwaltung aber seit vier Jahrzehnten und arbeitet als Kämmerer. Als Bürgermeister möchte er unter anderem das Thema Rathausneubau aufarbeiten und Kinderbetreuung sowie Schulen stärken. Beim „Behördendschungel“ hört für Christian Gutsche die Gelassenheit auf.


Mit Unterstützung von CDU und SPD: Felix Johne will mehr Verantwortung


Felix Johne arbeitet bereits seit 2022 im Rathaus und ist dort für Personal und Kindertagesstätten zuständig. Jetzt möchte er mehr Verantwortung übernehmen und unter anderem Digitalisierung, Schulen und Kitas voranbringen. Bürokratische Hürden ärgern ihn besonders, wenn fehlende Digitalisierung Maßnahmen ausbremst.


Südheide


Bleibt Katharina Ebeling Bürgermeisterin der Südheide oder zieht Frank Huchler ins Rathaus ein? Bei der Bürgermeisterwahl fordert der WAS-Kandidat die CDU-Amtsinhaberin heraus. Während Katharina Ebeling ihre bisherige Arbeit fortsetzen möchte, setzt Frank Huchler unter anderem auf mehr Bürgerbeteiligung und Transparenz. Welche Projekte wollen die beiden angehen, wo sehen sie Handlungsbedarf und welche Ideen haben sie für Hermannsburg und Unterlüß? Wir haben ihre Standpunkte zusammengefasst.

Mit Zivilschutz und Co.: Katharina Ebeling will weitermachen


Katharina Ebeling (CDU) möchte ihre Arbeit als Bürgermeisterin fortsetzen und bereits begonnene Projekte weiter voranbringen. Neben dem Gemeindeentwicklungsplan stehen auch Gesundheit und Zivilschutz auf ihrer Agenda. Bei Lügen und Angriffen auf die Demokratie fällt es Katharina Ebeling schwer, gelassen zu bleiben.


Waldbad, Bürgerkino und Tuba: Frank Huchler will ins Rathaus


Frank Huchler (WAS) setzt auf mehr Bürgerbeteiligung und Transparenz. In Hermannsburg möchte Frank Huchler das Waldbad aufwerten, für Unterlüß hat er die Idee eines Bürgerkinos. Und wenn Politik einmal keine Rolle spielt, macht Frank Huchler auch selbst Musik – an der Tuba.



Samtgemeinde Wathlingen


In der Samtgemeinde Wathlingen kommt es bei der Bürgermeisterwahl zum Duell zwischen Amtsinhaberin Claudia Sommer und Herausforderer Axel Kernbach (SPD). Beide haben dabei unter anderem die Feuerwehren und die finanzielle Entwicklung der Samtgemeinde im Blick. Doch wo wollen sie darüber hinaus Schwerpunkte setzen, was soll sich in der Verwaltung tun und wo sehen sie Einsparmöglichkeiten? Wir haben die Positionen der beiden Kandidierenden zusammengefasst.


Von der Berufsfeuerwehr ins Rathaus: Axel Kernbach will Samtgemeindebürgermeister werden


Axel Kernbach (SPD) möchte Verantwortung im Rathaus übernehmen und setzt dabei auf „Weniger Ich. Mehr Wir.“. Zu den großen Aufgaben zählt für ihn der Bau von vier neuen Feuerwehrhäusern. Auch eine moderne Verwaltung und weniger unnötige Prozessschritte stehen auf seiner Agenda.


Zwischen Katastrophenschutz und Klärwerk: Claudia Sommer möchte weitermachen


Claudia Sommer möchte ihre begonnenen Projekte als Samtgemeindebürgermeisterin fortführen. Feuerwehren, Zivil- und Katastrophenschutz sowie das Klärwerk gehören zu ihren Themen. Einen klassischen Feierabend kennt sie dabei nach eigener Aussage nicht: Ihr Amt fühlt sich für sie nicht wie Arbeit an.



Wietze


In Wietze haben die Wählerinnen und Wähler bei der Bürgermeisterwahl die Wahl zwischen drei Kandidaten: Amtsinhaber Wolfgang Klußmann (CDU) tritt gegen Alexander Frank (parteilos) und Dennis Jahn (AfD) an. Dabei geht es unter anderem um die angespannte Finanzlage, Investitionen in Straßen und Gebäude sowie die weitere Entwicklung der Gemeinde. Wer setzt welche Prioritäten, wo soll gespart werden und was möchten die drei im Rathaus anders oder weiter machen? Wir haben ihre Positionen zusammengefasst.

Von der Wirtschaft ins Rathaus: Alexander Frank will Wietze gestalten


Alexander Frank tritt parteilos an und ist politischer Newcomer. Die Sanierung der Grundschule hat für ihn höchste Priorität, zugleich möchte Alexander Frank Verwaltung und Ortskern weiterentwickeln. Für das Bürgermeisteramt würde er nach eigenen Angaben auch finanzielle Einbußen in Kauf nehmen.


Dennis Jahn will erster AfD-Bürgermeister im Kreis Celle werden


Dennis Jahn möchte für die AfD ins Wietzer Rathaus einziehen. Zu seinen ersten Vorhaben zählt er den Einsatz gegen eine Flüchtlingsunterkunft mitten im Ort, Tempo 30 in Jeversen und regelmäßige Bürgersprechstunden. Sein Feierabend beginnt für ihn meist, sobald die Termine und Verpflichtungen des Tages erledigt sind.


Mit Millionen für die Infrastruktur: Wolfgang Klußmann will weitermachen


Wolfgang Klußmann (CDU) ist seit 2005 Bürgermeister in Wietze und bewirbt sich erneut um das Amt. Rund 3,2 Millionen Euro aus dem Sondervermögen des Bundes möchte Wolfgang Klußmann möglichst schnell für die Infrastruktur einsetzen, außerdem setzt er auf neue Gewerbeflächen und sicherere Schulwege in der Gemeinde.



Winsen


Ärztliche Versorgung, Infrastruktur und eine schwierige Haushaltslage: Auf den künftigen Bürgermeister von Winsen (Aller) warten einige Aufgaben. Wer sie angehen soll, entscheiden die Wählerinnen und Wähler zwischen Bernd Hogreve (parteilos), Burghard Hoppenstedt (CDU) und Olav Mangels (SPD). Welche Prioritäten setzen die drei Kandidaten, was wollen sie für Familien und Senioren tun und welche Rolle spielt eine bessere Kommunikation mit den Bürgern? Wir haben ihre Positionen zusammengefasst.

Für die Kandidatur aus der Partei: Bernd Hogreve will ins Rathaus


Bernd Hogreve tritt parteilos an und sieht Winsen (Aller) derzeit auf dem falschen Weg. Zu seinen ersten Themen zählen die Haushaltsplanung sowie die ärztliche Versorgung und Pflege. Mehr investieren möchte Bernd Hogreve außerdem in Freizeitmöglichkeiten und Treffpunkte für Jung und Alt.


Vom Berufssoldaten zum Bürgermeister? Burghard Hoppenstedt tritt an


Burghard Hoppenstedt (CDU) möchte für mehr Bürgernähe aus dem Rathaus sorgen. Feuerwehr, Katastrophenschutz und Gemeindestraßen gehören für ihn zu den wichtigen Investitionen. Sparpotenzial sieht Burghard Hoppenstedt dagegen sogar bei vermeintlich kleinen Dingen – etwa bei zu vielen Pfählen an Straßen.


Vom Landeskriminalamt ins Rathaus: Olav Mangels will Bürgermeister werden


Olav Mangels (SPD) bringt Erfahrungen als Polizeibeamter, Gemeinderatsmitglied und stellvertretender Bürgermeister mit. Regelmäßige Bürgersprechstunden, die Ansiedelung von Ärzten und eine verlässliche Daseinsvorsorge für alle Generationen stehen auf seiner Agenda.



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