Bürgermeisterwahl: Wer macht das Rennen in Lachendorf?
- CELLEHEUTE
- vor 2 Stunden
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Die Kommunalwahl rückt näher – doch wer steht in den Städten und Gemeinden im Landkreis Celle eigentlich zur Wahl? CelleHeute stellt in einer neuen Serie die Kandidatinnen und Kandidaten für die Bürgermeisterämter vor: mit einem persönlichen Steckbrief und vier Fragen zu ihren politischen Zielen, Prioritäten und Plänen für die jeweilige Kommune.
In Lachendorf treten Volker Darkow (parteilos), Christian Gutsche (parteilos) und Felix Johne (unabhängig, mit Unterstützung von SPD und CDU) zur Bürgermeisterwahl an.
Volker Darkow will von Volkswagen ins Rathaus

Warum kandidieren Sie für das Amt des Bürgermeisters?
Ich bin von hier bin und weiß, was unsere Samtgemeinde und die Menschen hier so besonders macht.
Ich kandidiere, weil mir die Menschen hier und unsere gemeinsame Zukunft wirklich am Herzen liegen.
Ich möchte zuhören, anpacken und gemeinsam mit Euch gute Lösungen finden – nicht für einzelne Interessen, sondern für euch und für uns alle.
Von hier – für euch – für uns alle.
Welchen Anspruch stellen Sie an sich selbst, wenn Sie politische Entscheidungen treffen?
Mein Anspruch ist es zuzuhören und zu verstehen, bevor ich Entscheidungen treffe.
Ich möchte sinnvolle, ehrliche und nachvollziehbare Entscheidungen treffen –mit Augenmaß und gesundem Menschenverstand.
Welche drei Maßnahmen würden Sie als Erstes in Ihrer Gemeinde angehen?
Erstens – ich würde eine Samtgemeindebürgersprechstunde einführen – ich möchte wissen, wo der Schuh drückt und was den Menschen wirklich am Herzen liegt.
Zweitens – Ich möchte die Dinge anpacken, die im Alltag funktionieren müssen – von Kita und Schule bis Feuerwehr / Ehrenamt und Straße – pragmatisch entscheiden und handeln.
Drittens – klare Prioritäten setzen und dann auch machen - mein Motto: nichts unmögliches versprechen – aber das, was wir uns vornehmen, auch verlässlich umsetzen.
Nennen Sie eine konkrete Maßnahme oder einen Bereich, in den Ihre Gemeinde mehr investieren sollte – und eine Sache, bei der Sie sparen würden.
Investieren möchte ich vor allem dort, wo es uns allen / den Familien zugutekommt – Kitas, Schulen, Bildung und Ehrenamt. Sparen dort, wo Abläufe unnötig kompliziert sind – denn wir müssen mit unseren Finanzen – dem Geld der Bürger - vernünftig umgehen.

Wann beginnt für Sie der Feierabend und wie verbringen Sie ihn?
Nicht immer nach der Uhrzeit, aber gerne in Verbindung mit Sport, frischer Luft, Geselligkeit und Zeit für Freunde & Familie.
Bei welchem Thema fällt es Ihnen schwer, gelassen zu bleiben?
Bei Respektlosigkeit - ein fairer Umgang miteinander ist mir sehr wichtig!
Drei Werte, die Ihre Politik prägen
bürgernah - verantwortungsvoll-lösungsorientiert
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Warum kandidieren Sie für das Amt des Bürgermeisters?
Ich kenne die Kommunalverwaltung seit 40 Jahren von innen, davon 20 Jahre in Führungsverantwortung – ich weiß, wie man Dinge zum Laufen bringt. Die Samtgemeinde Lachendorf ist mir ans Herz gewachsen, und ich möchte meine Erfahrung dort einbringen, wo sie den Menschen direkt zugutekommt. Als Vater von zwei Kindern verstehe ich die Sorgen von Familien ebenso wie die Anliegen älterer Menschen. Mir geht es nicht um das Amt, sondern um das Ergebnis: eine Verwaltung, die zuhört, entscheidet und liefert. Dafür trete ich an.
Welchen Anspruch stellen Sie an sich selbst, wenn Sie politische Entscheidungen treffen?
Jede Entscheidung muss sachlich fundiert, finanziell tragfähig und für die Bürgerinnen und Bürger nachvollziehbar sein. Ich höre zunächst genau zu, wäge ab – und entscheide dann klar, statt Probleme auszusitzen. Als Kämmerer weiß ich, dass jeder Euro dem Gemeinwohl dienen muss. Und ich stehe zu meinen Entscheidungen, auch wenn sie unbequem sind. Transparenz und Verlässlichkeit sind für mich nicht verhandelbar.
Welche drei Maßnahmen würden Sie als Erstes in Ihrer Gemeinde angehen?
Erstens: Das Thema Rathausneubau transparent, offen und ehrlich aufarbeiten. Dieses Thema ist zwingend zu versachlichen und die verschiedenen Parteien sind zum Wohle aller zu befrieden. Zweitens die Stärkung der Gesellschaft in Form von Kinderbetreuung und Schulen, damit Familien sich auf verlässliche Angebote verlassen können. Aber ich möchte auch die Senioren nicht vergessen. Diese haben auch wichtige Anliegen, zum Beispiel Mobilität, um die wir uns dringend kümmern müssen. Drittens die Unterstützung unserer Feuerwehren, Vereine und des Ehrenamts, die das Rückgrat unseres Gemeinschaftslebens bilden. Diese drei Bereiche entscheiden darüber, ob Menschen hier gerne leben und bleiben.
Nennen Sie eine konkrete Maßnahme oder einen Bereich, in den Ihre Gemeinde mehr investieren sollte – und eine Sache, bei der Sie sparen würden.
Mehr investieren würde ich in unsere Kinderbetreuung und in den Zustand unserer Schulen – hier entscheidet sich die Zukunft der Samtgemeinde, und Sparen an der falschen Stelle rächt sich später doppelt. Sparen würde ich dagegen bei ineffizienten Abläufen und Doppelstrukturen in der Verwaltung: Durch klügere Organisation, Prozessmanagement und sinnvolle Digitalisierung lässt sich Geld einsetzen, ohne dass die Menschen etwas verlieren – im Gegenteil, der Service wird besser.

Wann beginnt für Sie der Feierabend und wie verbringen Sie ihn?
Feierabend beginnt, wenn die Aufgaben des Tages ordentlich erledigt sind – als Verwaltungsmensch weiß ich, dass sich Verantwortung nicht an die Uhr hält. Meine freie Zeit verbringe ich am liebsten mit meiner Familie und Freunden, bei einem Spaziergang oder auf dem Fahrrad in unserer schönen Landschaft oder mit meiner Leidenschaft für den Tennissport.
Bei welchem Thema fällt es Ihnen schwer, gelassen zu bleiben?
Wenn Menschen mit ihren Anliegen im Behördendschungel allein gelassen oder von einer Stelle zur nächsten geschickt werden. Verwaltung ist für die Bürgerinnen und Bürger da – nicht umgekehrt.
Drei Werte, die Ihre Politik prägen
Verlässlichkeit, Menschlichkeit und Weitsicht.
SPD und CDU unterstützen Felix Johne in der Wahl

Warum kandidieren Sie für das Amt des Bürgermeisters?
Ich arbeite bereits seit 2022 im Rathaus. Hier bin ich bereits für das Personal und die Kindertagesstätten zuständig. Hier haben wir schon viel erreicht. Ich möchte jetzt mehr Verantwortung übernehmen.
Welchen Anspruch stellen Sie an sich selbst, wenn Sie politische Entscheidungen treffen?
So viele Menschen wie möglich auf dem Weg zur Entscheidung mitzunehmen.
Welche drei Maßnahmen würden Sie als Erstes in Ihrer Gemeinde angehen?
1) Zusammenarbeit mit den Mitgliedsgemeinden, Vereinen und Feuerwehren verbessern.
2) Digitalisierung voran bringen,
3) Schulen und Kindertagesstätte noch stärker fördern
Nennen Sie eine konkrete Maßnahme oder einen Bereich, in den Ihre Gemeinde mehr investieren sollte – und eine Sache, bei der Sie sparen würden.
Mehr Investitionen in die Grundschulen und Sporthallen. Fördermittel konsequenter nutzen: Förderprogramme für Infrastruktur, Digitalisierung, Energie und Klimaschutz systematisch prüfen und einwerben.

Wann beginnt für Sie der Feierabend und wie verbringen Sie ihn?
Wenn ich auf dem Fahrrad sitze. Mit meiner Familie
Bei welchem Thema fällt es Ihnen schwer, gelassen zu bleiben?
Wenn Maßnahmen aufgrund von nicht digitalisierten bürokratischen Hürden in die Länge gezogen werden.
Drei Werte, die Ihre Politik prägen:
Verlässlichkeit, Aufrichtigkeit, Menschlichkeit














