Kommunalwahl: Wird sie Flotwedels neue Bürgermeisterin?
- CELLEHEUTE
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Die Kommunalwahl rückt näher – doch wer steht in den Städten und Gemeinden im Landkreis Celle eigentlich zur Wahl? CelleHeute stellt in einer neuen Serie die Kandidatinnen und Kandidaten für die Bürgermeisterämter vor: mit einem persönlichen Steckbrief und vier Fragen zu ihren politischen Zielen, Prioritäten und Plänen für die jeweilige Kommune.
In der Samtgemeinde Flotwedel können Wählerinnen und Wählern entweder bei Miriam Schmidtke (parteilos) ihr Kreuz setzen oder bei "Nein".
Warum kandidieren Sie für das Amt der Samtgemeindebürgermeisterin?
Weil ich überzeugt bin, dass in Flotwedel unglaublich viel Potenzial steckt – und ich dieses Potenzial gemeinsam mit den Menschen nutzen werde. Ich kenne unsere Samtgemeinde aus der täglichen Verwaltungsarbeit und weiß, was gut läuft, aber auch, wo wir besser werden können. Ich werde eine Bürgermeisterin sein, die zuhört, anpackt und Entscheidungen trifft. Eine, die Verwaltung, Politik, unsere vier Mitgliedsgemeinden und die Menschen zusammenbringt. Ich kandidiere, weil ich nicht nur darüber rede, wie Flotwedel morgen aussehen soll, sondern weil ich Verantwortung übernehme und sie aktiv gestalte.
Welchen Anspruch stellen Sie an sich selbst, wenn Sie politische Entscheidungen treffen?
Mein Anspruch ist, zuzuhören, unterschiedliche Interessen ernst zu nehmen und anschließend eine klare Entscheidung zu treffen. Entscheidungen müssen nachvollziehbar, finanzierbar und langfristig sinnvoll sein. Dabei darf Politik auch den Mut haben, neue Wege zu gehen. Mir ist wichtig, Entscheidungen transparent zu erklären – gerade dann, wenn nicht jeder Wunsch erfüllt werden kann. Verlässlichkeit bedeutet für mich auch, zu dem zu stehen, was man entschieden hat.
Welche drei Maßnahmen würden Sie als Erstes in Ihrer Samtgemeinde angehen?
Ich möchte unsere Verwaltung konsequent modernisieren und Dienstleistungen für Bürgerinnen und Bürger einfacher, digitaler und schneller machen. Gleichzeitig möchte ich gemeinsam mit unseren vier Mitgliedsgemeinden klare Ziele für die kommenden Jahre entwickeln – damit wir wissen, wo wir hinwollen und unsere begrenzten Mittel gezielt einsetzen. Und ich möchte den Dialog verändern: mehr Transparenz, mehr Austausch und mehr Möglichkeiten, gute Ideen aus unseren Dörfern tatsächlich aufzugreifen. Denn Zukunft passiert nicht von allein – wir müssen sie gemeinsam gestalten. Gemeinsam - digital - bürgernah.
Nennen Sie eine konkrete Maßnahme oder einen Bereich, in den Ihre Gemeinde mehr investieren sollte – und eine Sache, bei der Sie sparen würden.
Mehr investieren möchte ich in die Zukunftsfähigkeit unserer Samtgemeinde: in gute Bildungs- und Betreuungsangebote, moderne Infrastruktur und eine leistungsfähige, digitale Verwaltung. Gleichzeitig müssen wir unsere Abläufe kritisch hinterfragen und dort sparen, wo Bürokratie, Doppelarbeit oder überholte Prozesse unnötig Zeit und Geld kosten. Digitalisierung und der sinnvolle Einsatz von KI bieten dafür große Chancen. Mein Ziel ist nicht, Leistungen für die Menschen zusammenzustreichen, sondern unsere vorhandenen Mittel intelligenter einzusetzen. Wir müssen uns finanziellen Realitäten stellen und trotzdem den Anspruch haben, Flotwedel voranzubringen.

Drei Werte, die Ihre Politik prägen:
Verlässlichkeit. Mut. Miteinander.
Wann beginnt für Sie der Feierabend und wie verbringen Sie ihn?
Wenn der Kopf frei wird – am liebsten auf dem Rennrad. Bewegung und Natur geben mir Energie und oft entstehen gerade dabei die besten Ideen.
Bei welchem Thema fällt es Ihnen schwer, gelassen zu bleiben?
Wenn gute Ideen an einem „Das haben wir schon immer so gemacht und geht nicht anders“ scheitern. Ich finde: Zukunft braucht den Mut, Dinge auch einmal anders zu machen.














