Vortrag im Bomann-Museum: Hitlers Atombombe
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CELLE. Im Rahmen der Sonderausstellung „Strahlende Zeiten! Die Geschichte des Atomzeitalters von Röntgen bis Reagan“ findet im Bomann-Museum Celle am Donnerstag, dem 6. August der erste Vortrag einer hochkarätig besetzten Reihe statt.
Am 6. August um 19.00 Uhr referiert Prof. Dr. Mark Walker über „Hitlers Atombombe“
Nach der Entdeckung der Kernspaltung machten Wissenschaftler in verschiedenen Ländern, darunter auch im nationalsozialistischen Deutschland, politische und militärische Autoritäten auf deren militärischen Einsatzmöglichkeiten aufmerksam. Dieser Vortrag untersucht das deutsche Uranprojekt aus Kriegszeiten, das parallel zum amerikanischen Manhattan-Projekt lief. Was die Deutschen über Atomwaffen wussten und was nicht, die Auswirkungen des Krieges auf die Forschung und die Motivationen der Wissenschaftler, einschließlich der von ihnen geschaffenen Nachkriegslegenden, werden untersucht.
Mark Walker ist Inhaber der John-Bigelow-Professur für Geschichte am Union College (Schenectady NY), wo er moderne europäische Geschichte sowie die Geschichte der Wissenschaft und Technologie lehrt. Er hat das Buch „Hitlers Atombombe: Geschichte, Legende und das Erbe von Nationalsozialismus und Hiroshima“ im Wallstein Verlag veröffentlicht.
Eintritt: 5,00 EUR
Text: Bomann-Museum Celle














