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Stadtradeln – Für mehr Aufmerksamkeit und sichere Radwege in Celle

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  • vor 4 Stunden
  • 3 Min. Lesezeit
Banner-Aktion: 8 Pakete zu je 3 Aktionsbannern für Schulen. Foto: parCelle
Banner-Aktion: 8 Pakete zu je 3 Aktionsbannern für Schulen. Foto: parCelle

CELLE. Es kommen immer mehr Menschen auf dem Rad zu Schaden oder werden getötet. Versicherungswirtschaft und TÜV halten fest, dass Deutschland Rückschritte mache bei dem Ziel der „Vision Zero“ - also null Verkehrstote. Mehr Selbstschutz durch Helme reicht nicht - Gefährdungen müssen reduziert werden! Niedersachsen gehört zu den vier lebensgefährlichsten Bundesländern neben Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Extrem gestiegen ist die Zahl getöteter Radfahrerinnen und Radfahrer – rund ein Viertel mehr als im Vorjahr. Dazu zählen in 2025 drei Menschen aus dem Landkreis Celle.


Changing Cities stellt bundesweit Rückschritte im Kontext einer Verkehrswende fest. Trotz aller Fortschritte in Celle übt Andreas Lechner von parCelle Kritik: „Für die meisten kurzen Wege nutze ich gerne das Fahrrad. Gerade bei manchen aktuellen Neuerungen fühle ich mich dabei oft im Konflikt. Von Fehlertoleranz ist nichts zu erkennen, wo die Infrastruktur Verkehrsteilnehmende in die direkte Konfrontation führt.“ Als aktuelles Beispiel führt er den sogenannten „inneren Ring“ um Celles Altstadt an. „Als Radfahrerin und Autofahrer werden wir hier frontal in den Konflikt miteinander gelenkt,“ betont der Verkehrsaktivist. Dazu muss man wissen: Der innere Ring ist das Herz des Celler Fahrradnetzwerks. Als Hauptrouten verbinden Südwall, Heiliges Kreuz, Schuhstraße, Kanzleistraße und Schlossplatz die Nord- und Südhälften des Radnetzes. „Ich warne alle Menschen ausdrücklich davor, gegen die Einbahnstraßen auf dem inneren Ring zu radeln. Es ist zwar ausdrücklich erlaubt, aber dafür ist es schlichtweg viel zu eng.“ Lechner berichtet von seiner Erfahrung auf seinem 75 cm breiten Personentransportrad am Heiligen Kreuz. „Erst vor wenigen Wochen ist mir das neue „Rad frei“ aufgefallen. Ich habe es zwei Male ausprobiert. Beide Autofahrenden waren mehr als perplex, als ich ihnen entgegen kam. Ein älterer Herr machte bereits aus der Entfernung wilde Lichthupe und blieb in sicherer Entfernung schimpfend stehen. Eine jüngere Frau zeigte mir einen Vogel. Für beide Reaktionen habe ich Verständnis. Denn es passt einfach nicht!“


In der Langversion des FAP entspricht die aktuelle Umsetzung der Variante 1 mit Zweirichtungsradverkehr bei fortbestehendem Kfz-Verkehr. Dazu stellt der Aktionsplan fest, dass die Fahrgasse am Heiligen Kreuz verbreitert werden müsse, ggf. durch Herausnahme von Parkständen. Dort soll Tempo 10 gelten. Ebenso auf der Schuhstraße, wo das Pflaster abgeschliffen werden sollte. Selbst auf dem Südwall wird das Entfernen einer Parkreihe nahegelegt, um Raum für einen konfliktfreien Verkehrsfluss zu haben. Im beschlossenen Fahrradaktionsplan aus 2020 ist also festgehalten, wie es konfliktfrei geht. Celle braucht eine solche fehlertolerante Infrastruktur, die Konflikte verhindert statt sie sogar aktiv zu provozieren. Radfahrende müssen vor dooring geschützt und nicht durch Schutzstreifen oder Piktogrammketten näher an parkenden Autos gedrängt werden. Wer im Auto in die Altstadt kommt, der möchte konfliktfrei ins Parkhaus gelangen können. Auch die Busfahrerin hat keine Lust, beim Abbiegen von der Hehlentorstraße in die Kanzleistraße frontal in den Radgegenverkehr fahren zu müssen.


Wegen der aktuellen Situation hat sich parCelle einer bundesweiten Aktionsidee angeschlossen. Wie in

Berlin, Düsseldorf, Essen, Schwerin und Stuttgart gibt es auch in Celle beim Stadtradeln einen Teamverbund namens „#SucheSicherenRadweg.“ Bei der Registrierung ist er im Landkreis Celle zu finden. Schulen, Firmen und Vereine können darin separate Unterteams mit eigener Statistik für sich aufsetzen.


Und parCelle hat noch mehr im Sinn, um Celle gemeinsam einfach sicherer zu machen. Für Schulen und engagierte Organisationen gibt es 8 Sätze von je 3 Bannern für mehr Verkehrssicherheit in Celle: Einfach den parCelle Infostand am 1. Mai an der Stechbahn oder am 2. Mai vor dem ehemaligen Karstadt besuchen und eine Schule nominieren, oder eine Email an leitpfosten@parcelle.de schicken. Die Auswahl und Bekanntgabe erfolgt bereits am Sonntag den 3. Mai. Wer mag kann mit einer Spende die Ausgaben für den Druck mittragen helfen (Druckkosten ca. €10/St.)


Text: parCelle – gemeinsam einfach machen

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