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Spezielle Therapie am AKH: Neue Hoffnung bei „Schaufensterkrankheit“

Dr. med. (Univ. Belgrad) Alexander Velickovic mit dem Modul. Foto: AKH Celle
Dr. med. (Univ. Belgrad) Alexander Velickovic mit dem Modul. Foto: AKH Celle

CELLE. Das Allgemeine Krankenhaus Celle bietet Patientinnen und Patienten mit peripherer

arterieller Verschlusskrankheit (pAVK) seit Kurzem eine zusätzliche Therapieoption an: die

Epidurale Rückenmarkstimulation (Epidural Spinal Cord Stimulation, SCS). „Das Verfahren

wird ergänzend zur Standardtherapie eingesetzt oder kommt infrage, wenn operative

Maßnahmen bereits ausgeschöpft sind. Ziel ist es, Beschwerden zu lindern und die

Lebensqualität im Alltag zu unterstützen“, sagt Herr Dr. med. (Univ. Belgrad) Alexander

Velickovic, Leiter der Neurostimulations-Sprechstunde und Oberarzt der Gefäßchirurgie am

AKH Celle.


Typische Anzeichen einer pAVK sind belastungsabhängige Schmerzen in den Waden (die

sogenannte „Schaufensterkrankheit“), Kältegefühl oder schlecht heilende Wunden an

Füßen und Beinen. In fortgeschrittenen Stadien können Schmerzen auch in Ruhe auftreten.

Die Epidurale Rückenmarkstimulation ist ein physikalisches Verfahren, bei dem durch sanfte

elektrische Impulse die Schmerzwahrnehmung beeinflusst und die lokale Durchblutung

unterstützt werden kann. Die Therapie erfolgt stationär und dauert in der Regel vier bis fünf

Tage.


„Vor Beginn der Behandlung erfolgt eine sorgfältige ärztliche Abklärung mit körperlicher

Untersuchung sowie bildgebender und apparativer Diagnostik, um die individuelle Eignung

zu prüfen“, erläutert der Mediziner. Für ausgewählte Patientinnen und Patienten kann die

Neurostimulation eine wertvolle ergänzende Behandlungsoption sein, insbesondere wenn

andere Maßnahmen nicht ausreichend wirken.


Die Behandlung wird interdisziplinär begleitet und durch regelmäßige Verlaufskontrollen

ergänzt. „Mit der Einführung der Neurostimulation erweitert das AKH Celle sein Angebot bei

Durchblutungsstörungen um eine weitere, oftmals noch wenig bekannte Option im Rahmen

eines strukturierten Versorgungskonzeptes“, so der Oberarzt abschließend. Für die stationäre Aufnahme ist eine Überweisung durch die Hausärztin oder den Hausarzt ausreichend. Die Neurostimulations-Sprechstunde findet freitags von 08:00 bis 13:00 Uhr statt; Termine werden über das Patienten-Service-Center vergeben.


Text: AKH Celle

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