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Neue Anlaufstelle für Jugendliche: Jobcenter eröffnet Standort in der Westcellertorstraße

  • Extern
  • vor 2 Tagen
  • 3 Min. Lesezeit
Vlnr.: Michael Kühl, Geschäftsführer Operativ Agentur für Arbeit Celle; Dr. Wiebke Wietschel, Kreisrätin Landkreis Celle; Sylke Schwanhold, Geschäftsführerin Jobcenter Landkreis Celle; Sabine Schöllchen, Vorsitzende KulturTrif(f)t; Thomas Röttger, Leitung Stiftung Linerhaus Celle
Vlnr.: Michael Kühl, Geschäftsführer Operativ Agentur für Arbeit Celle; Dr. Wiebke Wietschel, Kreisrätin Landkreis Celle; Sylke Schwanhold, Geschäftsführerin Jobcenter Landkreis Celle; Sabine Schöllchen, Vorsitzende KulturTrif(f)t; Thomas Röttger, Leitung Stiftung Linerhaus Celle

CELLE. Am vergangenen Freitag hat das Jobcenter im Landkreis Celle gemeinsam mit Kooperationspartnern einen neuen zusätzlichen Standort in der Westcel lertorstraße 8a eröffnet. Dort befindet sich die neue zentrale Anlaufstelle der Jugendberufsagentur im Landkreis Celle für junge Menschen unter 25 Jah ren und das niedrigschwellige Angebot „HOME“ für junge Menschen mit be sonderen Schwierigkeiten. Sie erhalten hier Beratung und Unterstützung beim Übergang von der Schule ins Berufsleben und bei besonderen Problemlagen, etwa bei drohender Obdachlosigkeit. Darüber hinaus bietet das Jobcenter im Landkreis Celle am neuen Standort Hilfsangebote - mit Chan cen für geflüchtete Frauen und arbeitssuchenden Kundinnen und Kunden.


„Der neue Standort ist eine wichtige Anlaufstelle für Jugendliche und ermöglicht einen offenen Zugang zur Jugendberufsagentur im Landkreis Celle. Wir wissen, dass es dafür einen hohen Bedarf gibt, denn eine niedrigschwellige Anlaufstelle ist für junge Menschen entscheidend. Sie liegt mitten in der Innenstadt, in unmittelbarer Nähe zu mehreren Schulen und zentralen Treffpunkten. Gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern unterstützen wir hier Jugendliche mit konkreten Angeboten wie Bewerbungstrainings, Hilfe bei Ausbildungs- und Jobsuche oder praktischer Unterstützung im Alltag. Damit schaffen wir einen Ort der ganzheitlichen Hilfe“, erklärt Sylke Schwanhold, Geschäftsführerin Jobcenter im Landkreis Celle.


Drei Angebote bilden aktuell den Kern der neuen Einrichtung. „Home“ richtet sich an schwer erreichbare Jugendliche, die in schwierigen Lebens lagen Unterstützung brauchen. Mitarbeitende des Jobcenters stehen täglich als Ansprechpersonen bereit. Hier erhalten die Jugendlichen kleine warme Mahlzeiten, können Kleidung waschen und trocknen und finden ein offenes Ohr bei per sönlichen Problemen. Die Stiftung Linerhaus Celle begleitet das Projekt vor Ort mit sozialpädagogischer Unterstützung und Hilfen bei Schulden oder Wohnungslosig keit. Das Diakonische Werk berät beispielsweise bei drohender Obdachlosigkeit. Das Projekt wird finanziert durch das Jobcenter im Landkreis Celle und dem Land kreis Celle.


„Angebote wie diese sind ein wichtiger Anker für junge Menschen in unserer Region. Sie finden hier Sicherheit und Struktur – und damit die Chance, ihr Leben Schritt für Schritt wieder selbst in die Hand zu nehmen“, erklärt Dr. Wiebke Wietschel, Kreisrätin des Landkreises Celle. Bei Bedarf haben die Jugendlichen direkten Zugang zu allen Leistungen der Ko operationspartner der Jugendberufsagentur (JBA): der Berufsberatung der Agen tur für Arbeit Celle, der Jugendhilfe des Landkreis Celle, den Beratungsangeboten des Jobcenters im Landkreis Celle einschließlich Bürgergeld-Leistungen. „Es geht darum, jungen Menschen an einem Ort frühzeitig Perspektiven aufzuzeigen. Durch das gebündelte Fachwissen verschiedener Institutionen können wir Hilfesu chende individuell begleiten und ihnen den Weg in eine selbstbestimmte Zukunft ermöglichen“, sagt Michael Kühl, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Celle. Im Rahmen einer offenen Sprechstunde (Mo-Do von 10-14 Uhr) sind alle Jugendlichen eingeladen dieses Angebot zu nutzen.


Ergänzend bietet das Jobcenter am Standort zwei weitere Projekte für BezieherIn nen von Bürgergeld an: „Patchwork“ und „JobZentral“. Das Projekt Patchwork richtet sich vor allem an geflüchtete Frauen. Mit Unterstüt zung des Vereins KulturTrif(f)t e.V. der Stadt Celle - finanziert durch das Jobcen ter, die Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung, der Zuwanderungsagentur der Stadt Celle sowie der Kleiderkammer des Deutschen Roten Kreuzes - schafft es einen geschützten Raum für Begegnung, Weiterbildung und soziale Integration. In einer Nähwerkstatt arbeiten die Frauen gemeinsam, erweitern ihre Fertigkeiten und lernen voneinander. Gemeinsame Kochaktionen und Sprachtrainings sind ebenfalls Teil des Konzepts. Ziel ist es, arbeitsmarktferne Frauen mit Fluchterfah rung für berufliche Orientierung und Integration zu gewinnen und langfristig die Teilhabe am Arbeitsmarkt und am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen.


Das Projekt JobZentral bietet allen arbeitssuchenden erwerbsfähigen KundInnen des Jobcenters die Möglichkeit, ArbeitgeberInnen aus der Innenstadt in einer Art Praktikumskarussell kennenzulernen. Stellt sich heraus, dass es nicht passt, kön nen die TeilnehmerInnen direkt im nächsten Betrieb ein weiteres Praktikum begin nen. Zudem gibt es begleitende Beratung. Das Konzept hat sich bewährt: Zahlrei che Kundinnen und Kunden des Jobcenters konnten so bereits den Weg in eine feste Anstellung finden. Kürzlich wurde das Jobcenter im Landkreis Celle für diesen zielführenden Ansatz bundesweit durch die Bundesagentur für Arbeit prämiert. Weitere Kooperationspartner sollen perspektivisch das Angebot ergänzen.


Text: Jobcenter im Landkreis Celle

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