Museums-Melange: Fidibus und Rauchverzehrer – Von Licht und Rauch
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- 16. Juli
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CELLE. Am Donnerstag, dem 23. Juli um 15.30 Uhr bietet Kuratorin Hilke Langhammer eine Museums-Melange im Rahmen der Sonderausstellung „Und weg war’s! Verschwundenen Dingen auf der Spur“ an.
Rauchen war im 19. Jahrhundert Luxus und Ritual: Pfeifen und Zigarren standen für Eleganz, Status und männliche Geselligkeit. Mit der industriellen Revolution änderte sich dies; maschinell gefertigte Zigaretten machten den Genuss erschwinglich. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde Rauchen zum Massenphänomen, unterstützt von Werbung, die es modern und unbedenklich erscheinen ließ. Nach dem Zweiten Weltkrieg verbreitete sich das Rauchen global. Frauen griffen zur Zigarette, Filmikonen und Popkultur trugen das Bild des stilvollen Rauchers in die Gesellschaft. Doch ab den 1950er Jahren wiesen medizinische Studien auf die Gefahren des Tabaks hin.
Die offene Flamme bestimmte über Jahrtausende den Alltag der Menschen. Feuer spendete Wärme, diente zum Kochen und war lange Zeit die einzige Lichtquelle. Erst mit der Nutzung von Rüböl aus heimischen Pflanzen und mit dem Import von Fischtran hielt die Öllampe Einzug. 1855 schließlich brachte die Petroleumlampe einen weiteren Durchbruch – sie leuchtete intensiver und wurde bald unentbehrlich.
Im Anschluss ist wie immer Gelegenheit zum Austausch bei Kaffee und Kuchen.
Der Eintritt inkl. Cafébesuch beträgt 9,50 EUR
Text: Museum














