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Landrat dankt Polizeireitern




SÜDHEIDE. Sie schauen nach dem Rechten und sind Ansprechpartner wenn die Heide blüht und viele Menschen in der Landschaft unterwegs sind. Seit fast 25 Jahren ist ein Team der Polizeireiterstaffel Braunschweig in dieser Zeit im Naturpark Südheide unterwegs (CELLEHEUTE berichtete). In diesem Jahr waren zunächst die Polizeikommissarinnen Lisa-Marie Schulz und Alina Konrad für drei Wochen in Weesen untergebracht. Nun wurden sie von Polizeioberkommissarin Heike Barck und Polizeioberkommissar Michael Reh abgelöst. Unterstützt werden sie von ihren vierbeinigen Kollegen Feldherr und Karlsson.

Neben der zweckmäßigen und effektiven Überwachung der allgemeingültigen Ver- und Geboten im Naturpark, der Einhaltung der Schutzgebiets- und Heidebachverordnungen und des Niedersächsischen Gesetzes über den Wald und die Landschaftsordnung, überprüfen sie in diesem Jahr besonders die Berücksichtigung der Vorschriften zur Eindämmung der Waldbrandgefahr.

Der Leiter des Polizeikommissariat Bergen, Guido Bergmann und Markus Heins, Leiter des Einsatz- und Streifendienstes, sind mit dem bisherigen Verlauf zufrieden. Landrat Axel Flader freut sich, dass die diesjährige nicht ganz so üppige Heideblüte trotzdem so viele Gäste in den Naturpark lockt. „Diese vielfältigen Kontrollen im Gelände wären ohne die Polizeireiterinnen und Polizeireiter nicht möglich. Sie sind Sympathieträger für den Naturpark. Inzwischen sind sie fester Bestandteil im Naturpark Südheide. Ich danke den Beamtinnen und Beamten für ihren Einsatz“, so Flader. Der Landkreis Celle als Träger des Naturparks beteiligt sich mit bis zu 50 Prozent an den Kosten für die sechswöchige Unterbringung der Polizeireiter.

Auch der Leiter der PI Celle, Frank Freienberg, ist von dem Engagement und Einsatz der Polizeireiterstaffel begeistert. “Es ist eine besondere Form der Polizeiarbeit in der Heide, die dem Anspruch an eine bürgerorientierte Polizei im Landkreis Celle entspricht“. Die Polizei hat trotz der hohen Besuchszahlen keine schwerwiegenden Vorkommnisse verzeichnet. „Wir treffen hier überwiegend auf sehr nette und verständnisvolle Menschen. Sowohl Gäste als auch Einheimische empfangen uns hier sehr herzlich“, berichtet Polizeioberkommissarin Brack. „Unser Einsatz dient vorwiegend der Prävention“, so Polizeioberkommissar Reh, „Strafen verhängen wir nur in Ausnahmefällen“. Daher appellieren sie an die Gäste, auch bei erhöhtem Aufkommen und teils überlasteten Parkplätzen, die Fahrzeuge ordnungsgemäß abzustellen und die Rettungswege unbedingt freizuhalten.

Eine alte Bauernregel besagt, dass die Heide zwischen dem 8. August und dem 9. Sep-tember blüht, das mag aber angesichts der hohen Temperaturen in diesem Jahr nicht allerorts zutreffen.In einigen Bereichen im Naturpark Südheide war schon früher der lila Schimmer der Heideblüte wahrnehmbar. Die andauernde Hitze wird vermutlich auch dazu führen, dass die Blütenpracht schon vor dem 9. September wieder verschwunden ist.

Die hohe Waldbrandgefahr sorgt auch dafür, dass der Landkreis Celle zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen treffen musste. So ist zum Beispiel jedes offene Feuer, Rauchen und Grillen in Wäldern, Mooren und Heidegebieten oder in gefährlicher Nähe davon strengsten untersagt. Dies gilt auch für das Grillen auf den angelegten und ausgewiesenen Grillplätzen im Naturpark Südheide. Weitere Informationen zum Naturpark Südheide finden Sie unter:www.naturpark-suedheide.de

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