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Hinrich-Wolff-Schule Bergen bekennt sich zu Courage gegen Rassismus


Ab sofort darf sich die Hinrich-Wolff-Schule Bergen "Schule ohne Rassismus" nennen. Und das sind hier keine leeren Worte, wie sich beim "Fest der Nationen" zeigte. Fotos: Susanne Zaulick

BERGEN. „Eine ‚Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage‘ zu sein, ist ein weiterer, wichtiger Baustein auf dem Weg zu einer für Demokratie und Menschenrechte engagierten Schule“, erläutert Steffi Fritzsche von der CD-Kaserne Celle als Koordinierungsstelle der „Schule ohne Rassismus“, was die Hinrich-Wolff-Schule (HWS) seit gestern auszeichnet. Schulleiterin Katja Tank wurde in Anbetracht des überreichten Schildes „Schule ohne Rassismus“ noch deutlicher: „Das Schild brauchen wir eigentlich nicht. Wir brauchen das, was auf dem Schild steht, in uns“.


Dass „Schule ohne Rassismus“ an der Bergener Rinstraße bereits gelebt wird, bewiesen die 260 SchülerInnen der Hinrich-Wolff-Schule bei ihrem Fest der Nationen gestern Nachmittag. Kinder und Eltern aus 27 Nationen sind an der Schule vertreten. Das spiegelte sich auch auf dem bunten Spieleparcours wieder: Hier gab es das Hutspiel aus Mexiko, Boule aus Frankreich, „Eishockey“ aus Island, ein Murmelspiel aus Spanien und noch einiges mehr auszuprobieren. Auch die mitgebrachten Speisen spiegelten die kulturelle Vielfalt wieder. Ein besonderes Highlight war der Auftritt einer Gruppe von Kindern und Müttern aus der Ukraine, die mit einem Lied ihr Land besangen.


Das vergangene Schuljahr stand an der HWS ganz im Zeichen der Bewerbung für die Auszeichnung als „Schule ohne Rassismus“. Dazu gehörte auch ein Videodreh mit dem Rapper Spax, der mit den Kindern einen Schulsong aufgenommen hat (CELLEHEUTE berichtete). Nun soll es weitergehen auf diesem Weg. „Die Verleihung des Titels ist zwar der Höhepunkt der bisherigen Bemühungen, aber jetzt geht es erst richtig los“, meint auch Steffi Fritzsche.


Als Patin des Projektes war gestern beim Fest der Nationen auch Bergens Bürgermeisterin Claudia Dettmar-Müller dabei. „Ihr habt was Tolles in Angriff genommen. Dazu gehört Mut. Ich bin stolz auf euch, und möchte euch sehr gern begleiten“, ermunterte sie die Kinder, ihre Ziele weiter zu verfolgen.





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