FDP will mit Photovoltaikanlagen die "Zukunft sicherer machen“

CELLE. "Unser Ziel ist es, die Treibhausemissionen in unserer Stadt deutlich zu senken. Hierzu hat sich die Bundesrepublik verpflichtet und wir werden unseren Teil dazu beitragen. Ein Ansatz dafür ist die Installation von Photovoltaikanlagen“, so der FDP-Fraktionsvorsitzende im Celler Rat, Joachim Falkenhagen.


Der Rat habe auf Initiative der FDP-Fraktion bereits einen neuen Flächennutzungsplan in Auftrag gegeben, der klimapolitische Ziele unterstützen soll. Daneben würden alle Vorhaben auf Beschluss des Rates auf Auswirkungen auf das Klima überprüft und die FDP-Fraktion werde darauf drängen, dass die vom Oberbürgermeister angeregte interfraktionelle Arbeitsgruppe erfolgreich sei.


Um dieses Ziel zu erreichen, hätten die Liberalen in den Haushalt 2022 Planungskosten eingestellt und "werden nach effizienten Lösungen für unsere Stadt suchen". Es mache keinen Sinn, mal hier einen Blühstreifen anzulegen und mal dort eine Straße zu sperren. "Klimaschutz erreichen mit möglichst wenig Politik, dafür aber mit möglichst viel technischem Fachwissen und ohne Verbote. Das ist unser Weg zum Ziel“, so Falkenhagen.


Für die Aufnahme von Photovoltaikanlagen kommen nach Überzeugung von Ralf Blidon, Mitglied im Bauausschuss, neben Bauten im Bestand auch in Planung befindliche Eigen- und Fremdgebäude infrage. „Deren Dächer könnten für die Aufnahme von Photovoltaikanlagen genutzt werden“, meint er und ist überzeugt, dass „hierfür Neu- und Bestandsbauten im Bereich des AKH Celle, Schulen und Sporthallen in Betracht kommen. Photovoltaikanlagen sollen in Kooperationen mit Partnern auf öffentlichen Flächen und Gebäuden erstellt werden um deutlich zu machen, dass die Stadt beispielhaft mit eigenen Anlagen zur Reduzierung von CO2 beiträgt“.


Anlage: Antrag der FDP-Fraktion vom 10.12.2021

an_photovoltaik_2021
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