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Erneuter Kahlschlag - erneut Politik nicht informiert





BEEDENBOSTEL. "Die Baumfällarbeiten wurden einvernehmlich unterbrochen", verkündet der Landkreis nach unserer Anfrage. Da gibt's aber nichts zum Unterbrechen, dann "alle #Bäume sind bis zum Streckenende #gefällt", ist CELLEHEUTE-Leserin Sandra Franke überzeugt. Wieder einmal werden Fakten geschaffen, wieder einmal zeigt sich die #Politik ahnungslos.

"Ich bin gerade komplett fassungslos, erschüttert, ohnmächtig" - Sandra Franke aus Beedenbostel belegt den Grund ihrer Empörung mit Fotos. Die Osthannoverschen Eisenbahnen (OHE) bzw. die Nachfolgegesellschaft "Sinon" habe entlang der #Bahnstrecke ausgerechnet am idyllischen #Jakobsweg diverse Bäume, darunter alte Eichen, in einen ausgewiesenem Naturschutzgebiet gefällt. Uns erreichen nicht selten ähnliche Beschwerden, denen wir insofern nicht nachgehen (können), weil versäumt wurde, vorher die Zuständigen zu kontaktieren. Meist stellt sich heraus, dass die #Fällungen im Vorlauf genehmigt worden waren, auch wenn an manch Erklärungsversuche Zweifel angebracht sind, wie jüngst in der 77er Straße in Celle oder in der Breiten Straße. Die Beedenbostlerin jedoch habe zunächst die Samtgemeinde #Lachendorf und ihrern Ortsbürgermeister noch am selben Morgen kontaktiert - doch diese seien darüber nicht informiert gewesen. "Wie geht sowas? Auch wenn die Bäume bereits gefällt wurden und werden, kann soetwas doch nicht einfach so unbemerkt und still von statten gehen?", fragt Franke zurecht. Wir haben diese Frage weitergeleitet an den Landkreis. Und der reagierte prompt und hatte sich mit der Leserin in Verbindung gesetzt. Gestern die Mitteilung: "Die Baumfällarbeiten wurden zunächst einvernehmlich mit dem Unternehmen unterbrochen. Wir schauen uns die Situation jetzt in Ruhe an, um zu prüfen, ob alles den Vorschriften gemäß ausgeführt wird", versichert Sprecher Tore Harmening.


Franke ist irritiert: "Die Arbeiten wurden nicht unterbrochen sondern beendet, denn alle Bäume sind bis zum Streckenende gefällt! Es wäre interessant zu erfahren, wie das Thema der Naturerhaltung gerade auf dem hiesigen Jakobsweg von der Naturschutzbehörde betrachtet wird - in diesem Fall ausschließlich auf Paragraphen basierend. Hunderte Jahre alte Eichen werden gefällt, weil die OHE dies als notwendig erachtet, Prüfung von außen ist offenbar nicht nötig."


Doch laut Landkreis stehe diese jetzt an und wie so oft bedarf es aufmerksame Bürger, damit Behörden reagieren. Für die gefällten Eichen zu spät.


Die OHE/Sinon wurde um eine Stellungnahme gebeten - diese liegt hier vor: https://www.celleheute.de/post/auch-uns-macht-das-fällen-von-bäumen-keinen-spaß-sinon-bezieht-stellung

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