Anzeigen

IKK classic
Banner-FM300x160.png
CH-Banner-Werbung

Zeitzeugen gesucht zur Faßberger Geschichte


Michaelkirche in Faßberg
Michaelkirche in Faßberg. Foto: Susanne Zaulick/Archiv

FASSBERG. Derzeit läuft unter Federführung des Militärhistorischen Museums -Flugplatz Berlin-Gatow (MHM Gatow)- in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Faßberg und dem Technischen Ausbildungszentrum der Luftwaffe ein Geschichtsprojekt unter dem Arbeitstitel: „Faßberg – Schwieriges Erbe und lebendige Geschichte“.


Dabei soll laut Mitteilung der Beteiligten die folgende Fragestellung gelöst werden:

Entstehung und Geschichte des Fliegerhorst Faßberg und des Ortes Faßberg als Standort von Luftstreitkräften epochenübergreifend (1930er Jahren bis um die Jahrtausendwende);

Faßberg als Ort/Gemeinde mit seinem Gebäudeensemble.


"So wird Technikgeschichte als Teil der Kulturgeschichte verstanden, bei der der Mensch im Fokus steht. Bei diesem Geschichtsprojekt geht es zunächst um die wissenschaftliche Recherche von Quellenmaterial, d.h. was existiert an Texten, Literatur, Dokumenten sowie an historischen Foto -, Film- und Audiodateien. Aber es geht auch um Objekte, persönliche Gegenstände, die zur Geschichte des Ortes beziehungsweise der Gemeinde Faßberg und des Fliegerhorstes Faßberg von den 1930er Jahren bis um die Jahrtausendwende passen. Ein Nachlass von Eltern oder Großeltern kann für uns bedeutsam sein. Ganz wichtig sind uns aber die noch lebenden (Zeit)Zeugen, die aus eigener Erfahrung berichten können. Eine wissenschaftliche Auswertung und Zusammenfassung wird anschließend zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen", erläutern Ludger Osterkamp und Martin Sagehorn.


Die mit diesem Projekt beauftragten Historiker, Dr. Dannenberg und Dr. Donath, werden am Dienstag, dem 10. Mai und am Mittwoch, dem 11. Mai 2022 zu Dokumentationszwecken in Faßberg sein. Deshalb werden mögliche (Zeit)Zeugen um Mitwirkung gebeten. "Wir suchen Menschen aus der gesamten Gemeinde Faßberg, die zu den obigen Themen berichten können. Wenn wir die persönlichen Erinnerungen und Erfahrungen aus der Anfangszeit von Faßberg jetzt nicht sammeln, werden sie über kurz oder lang verloren sein. Wir suchen Interviewpartner die bereit sind, vor laufendem Mikrofon über ihr Leben in und um Faßberg sowie über ihre Erfahrungen zu sprechen", so der Aufruf der Akteure des Projektes. Dabei gehe es z.B. um Fragen zum Alltag, zum Umgang mit dem stets präsenten Militär, zur eigenen Meinung, zu besonders erinnerungswürdigen Momenten und einschneidenden Erlebnissen. Ein kleines professionelles Team werde die Interviews betreuen, deren Länge in erster Linie vom jeweiligen Zeitzeugen und der persönlichen Geschichte abhängt. Aufnahmeort und -art können im Einzelfall besprochen werden. Es besteht auch die Möglichkeit, das Interview anonymisiert durchzuführen. Bei Interesse wird um Kontaktaufnahme gebeten.

Ansprechpartner sind:

Ludger Osterkamp

Tel.: 0172/5467082 oder 05055/941588

E-Mail: L_Osterkamp@web.de


Martin Sagehorn

Tel.: 05055/17-21450

E-Mail: MartinSagehorn@bundeswehr.org

143 Ansichten

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

Kommentare

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

Ob kleine Geschichten aus der Region oder exklusive TV-Interviews mit nationaler Prominenz, ob Live-Streams oder Pläne im Original - mit diesem Konzept bundesweit Vorreiter, auch auf allen wichtigen sozialen Kanälen mit der höchsten Reichweite der Region und "echten Followern“ statt gekaufter.

 

Wir beleuchten alle Seiten und decken auf, was andere nicht veröffentlicht haben möchten, anstelle dem Trend zur "Hofberichterstattung“ zu folgen. Das alles kostenlos, dank engagierter Medienpartner, unzensiert seit 2010.

 

Wollen auch Sie unabhängigen Journalismus unterstützen? Ihre Patenschaft, ob einmalig, monatlich oder jährlich, sichert unsere Neutralität und Ihre Information.