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Vortrag in Celler Synagoge: Schtetl-Reisen jüdischer Intellektueller


In Kuty, Südwestukraine, 1986 (Foto: Nachman Polanker).

CELLE. „Mit dem Rennrad in die Vergangenheit. Schtetl-Reisen jüdischer Intellektueller aus Leningrad in den 1980er Jahren.“ So lautet der Titel des nächsten Vortragsabends in der Celler Synagoge, Im Kreise 24.  Dazu wird am Montag, 15. Januar, Dr. Ulrike Huhn vom Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte der Universität Göttingen erwartet. Beginn ist um 18 Uhr. Veranstalter sind das Stadtarchiv und die Jüdische Gemeinde Celle.

 

Zum Inhalt: Zwar stammten die Vorfahren vieler junger Juden in der Sowjetunion oft aus den früheren Schtetln in der heutigen Ukraine und Belarus. Nach dem Holocaust, aber auch wegen des starken Assimilationsdrucks der Großeltern-Generationen, wussten viele junge Juden in der Sowjetunion kaum etwas darüber. Einige Freunde aus dem jüdischen Alternativmilieu in Leningrad (heute St. Petersburg) begannen Anfang der 1980er Jahre, diese verschüttete Herkunft zu erkunden und bereisten mit Zelt und per Rennrad die früheren Schtetl.


Text: Stadt Celle

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