VfLer bei Liege-Bastogne-Liege-Challenge


BANNEUX/CELLE. Am vergangenen Wochenende nahmen drei Radsportler des VfL Westercelle an der Liege-Bastogne Liege Challenge mit Start in Banneux ( bei Lüttich) teil. Liege-Bastogne-Liege, auch „La Doyenne“ genannt, ist der älteste der Frühjahrsklassiker im Radsport. Aufgrund der 5000 Höhenmeter auf 255 Kilometern ist sie schon mehr eine Bergetappe und wird daher überwiegend von Berg- und/oder Rundfahrtspezialisten dominiert. Auf der Strecke gibt es kaum einen flachen Meter. Sie führt quer durch die Ardennen über viele Hügel die zwischen 200 und 500m hoch sind, mit zum Teil zweistelligen Steigungsprozenten, die selbst den Profis alles abverlangen. Seit längerer Zeit wird die Profistrecke auch für Hobbysportler in verschiedenen Varianten am Vortag des Profirennens angeboten.

Nach einem langen Winter entschieden sich die VfL'er für die 147 km lange Strecke mit knapp 3000 Höhenmetern. Diese Runde enthielt viele Schlüsselstellen des Profirennens wie den Côte de Wanne, den Côte de Stockeau, den Côte de la Redoute und den Col du Rosier. Die VfL'er, das sind die drei "Flandriens" (Ex-Teilnehmer der Flandernrundfahrt 2021) Bernd Otte, Hasko Schillat und Knud Zietz. Verstärkt wurden sie von Rainer, einem Bergspezialisten aus Bamberg.

„Mit gehörigem Respekt vor der Strecke standen wir pünktlich, bei bestem Wetter um 10.00 Uhr am Start. Wir gingen die Runde ruhig an, um unsere Kräfte für die knackigen Steigungen zu sparen. So hatten wir Gelegenheit, die Hügellandschaft der Ardennen in einem internationalen Peloton zu genießen. Als Flachländer mussten wir unseren Bergspezialisten nach der Hälfte der Strecke ziehen lassen, da unsere Kräfte von Côte zu Côte schwanden. Glücklicherweise konnten wir unsere Energiespeicher an den Verpflegungsstellen auffüllen. Dadurch kamen wir alle sicher, gesund ,ohne Defekt und um eine interessante Erfahrung reicher nach knapp 7 Stunden im Ziel an."

Abends in der Pizzeria wurden die Energiespeicher aufgefüllt und Pläne für die Saison geschmiedet. Bernd fährt die Mecklenburger Seenrunde über 300km, alle ein paar hügelige RTF`s in Harz und Weserbergland und dann geht es in die Alpen nach Alpe D'Huez. Sonntagmorgen hatten die VfL'er noch die Gelegenheit die Vorstellung und den Start des Profirennens zu besuchen. Ein schöner Abschluss. Nächstes Jahr kommt der nächste Klassiker unter die Räder.



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