Unter NABU-Leitung: Das wilde Wien und drei Nationalparks erleben
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CELLE. Wien ist nicht nur Walzertraum und Kaffeehausromantik. Österreichs Hauptstadt hat noch viel mehr zu bieten – und ist umgeben von europaweit einzigartiger Natur, wozu drei herausragende und völlig unterschiedliche Nationalparke zählen.
Und diese sind – zusammen mit Wien selbst – Ziel einer besonderen Busreise, die vom Reiseteam des NABU Niedersachsen im kommenden Oktober erneut durchgeführt wird, „jenseits des Normaltouristischen, mit Blicken auf das Tafelsilber der Natur Mitteleuropas“, wie Rüdiger Wohlers betont, der diese beliebte Reise erneut leiten wird.
Europas „Dschungel“, die in den 80er Jahren vor dem Bau eines gigantischen Wasserkraftwerks geretteten Donauauen mit ihren Wäldern, Ufern und Altarmen, wird mit einer Fahrt auf einer traditionellen Tschaike ebenso erkundet wie der Nationalpark Thayatal mit seinen tiefen, canyonartigen Einschnitten des wilden Flusses. Dabei stehen eine grenzüberschreitende Wanderung nach Tschechien und eine Wildkatzenfütterung im Gehege des Nationalparkzentrums Hardegg – Österreichs kleinste Stadt – unter der fachkundigen Leitung von Rangern auf dem Programm.
„Von besonderer Faszination“, betont NABU-Mitarbeiter Rüdiger Wohlers, wird der Neusiedler See sein – eine echte Rarität, denn er ist ein Steppensee. Seine riesigen Röhrichtgürtel, seine Salzlacken und angrenzenden Wälder sind ein Dorado für zahllose Tier- und Pflanzenarten. Vogelkundler und andere Naturliebhaber aus aller Welt finden alljährlich den Weg zum Neusiedler See, der mit Schiffstour und einer Rangerführung sowie dem Besuch des Nationalparkzentrums in Illmitz erkundet wird und in dessen Umgebung auf der ungarischen Seite Beobachtungen vorgenommen werden sollen. „Vielleicht haben wir wieder das Glück, dass uns der goldene Oktober Zieselsichtungen ermöglich“, ist Wohlers hoffnungsfroh. Diese kleinen flinken Nager huschen dann über ihre steppenartigen Grünlandflächen – wie Mini-Murmeltiere.
Auch Wien wird intensiv erkundet im Rahmen dieser Reise – bei einer Stadtführung durch den Prater und das jüdische Viertel und bei einem morgendlichen Besuch der Stallungen der Fiakerpferde, die die Reisenden danach zünftig per Kutsche zum Stefansdom bringen.
„Wie bei allen unseren Reisen stehen Naturschutz, Natur, Geschichte und Kultur gleichermaßen im Mittelpunkt. So darf auch ein gemütlicher Heuriger nicht fehlen, ebenso eine Weinbergswanderung. Unser Quartierliegt bewusst außerhalb des Großstadtrummels, in Wolkersdorf im Weinviertel“, berichtet der NABU-Mitarbeiter.
Nähere Infos zur Reise gibt es unter www.natur-und-reisen.de, Tel 04761 – 71330.
Das komplette Reiseprogramm des IfÖNN kann außerdem von allen Interessenten auch als Broschüre in der NABU-Regionalgeschäftsstelle Heide-Wendland, dienstags von 10.30 Uhr bis 12.30 und von 13.30 bis 15.00Uhr, persönlich abgeholt werden.
Text: NABU













