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Sommerkonzert des Celler Kammerorchesters

Der Solist Ulrich Salzer (links) und der Dirigent Christoph Stelljes bei der Probenarbeit. (Foto: Celler Kammerorchester, Lars Schrader)
Der Solist Ulrich Salzer (links) und der Dirigent Christoph Stelljes bei der Probenarbeit. (Foto: Celler Kammerorchester, Lars Schrader)

CELLE. Für sein Sommerkonzert am 14. Juni hat das Celler Kammerorchester einen in Celle sehr bekannten Solisten gewinnen können. Ulrich Salzer wird das Konzert für Klavier und Orchester in C-dur von Wolfgang Amadeus Mozart spielen. Der gebürtige Schwabe studierte in Stuttgart zunächst Schulmusik und Mathematik, danach Klavier in Hannover und in Wuppertal, wo er 1986 das Konzertexamen abschloss. In Celle unterrichtete Ulrich Salzer viele Jahre an der Kreismusikschule Celle Klavier und auch Kontrabass. Zudem leitete er von 1999 bis 2019 den Regionalwettbewerb Celle von "Jugend musiziert". Als Pianist trat er regelmäßig als Solist, Kammermusikpartner oder Begleiter auf. Höhepunkt seiner Konzerttätigkeit war von 2006 bis 2010 die Aufführung aller 32 Klaviersonaten Beethovens in einer Konzertreihe in Celle.


Das Klavierkonzert in C-dur (KV 503) ist ein spätes Werk Mozarts, in dem er all seine Fähigkeiten motivischer Verarbeitung zeigt: die einzelnen Themen, in der Klassik normalerweise recht zahlreich und für sich alleinstehend, beantworten sich hier gegenseitig und gehen auseinander hervor. Dabei wirkt das Verhältnis zwischen Soloklavier und Orchester weniger wie ein Streitgespräch, sondern als ein aufgeklärter, dialektischer Dialog.


Schuberts Dritte Sinfonie in D-dur bildet hierzu einen spannenden Vergleich. Formal ist diese frühe Sinfonie eng an die klassische Sinfonietradition angelehnt. Der Umfang der motivischen Arbeit und die Verschränkung der einzelnen Stimmen sind ähnlich dicht wie bei Mozart. Und doch kopiert Schubert hier nicht die Ansätze Mozarts. Vielmehr sind die Impulsivität der Musik und die Entwicklungslinien zwischen den Themen bereits ganz eigen Schubert und der romantischen Emotionalität verpflichtet. So zeigt sich, dass Schubert in Mozart ein bedeutendes musikalisches Vorbild gefunden hatte, gleichzeitig ist aber eine Entwicklungslinie von der klassischen zur romantischen Musikgestaltung zu erkennen. Den Auftakt des Konzerts bildet der „Marsch der Priester“ aus Mozarts Oper „Die Zauberflöte“.


Das Konzert findet am 14. Juni 2026 um 19 Uhr im Gemeindezentrum der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde, Wederweg 41, statt. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.


Das Celle Kammerorchester bedankt sich bei der Stiftergemeinschaft der Sparkasse Celle•Gifhorn•Wolfsburg und der Bürgerstiftung Celle für die großzügige Unterstützung des Konzerts.


Text: Prof. Dr. Lars Schrader

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