CelleDigital: AKH setzt auf Künstliche Intelligenz in vielen Bereichen
- Stefan Kübler
- vor 2 Stunden
- 2 Min. Lesezeit

CELLE. Künstliche Intelligenz und Digitalisierung können das Leben in vielen Bereichen vereinfachen. Auch im Allgemeinen Krankenhaus (AKH) Celle werden digitale Technologien immer häufiger eingesetzt, und das nicht nur in der Verwaltung. Auch patientenbezogene Abläufe werden immer öfter digital unterstützt. Was das genau bedeutet und was beim Einsatz von digitalen Anwendungen im Patientenumfeld zu beachten ist, hat uns das AKH erzählt.
Digitale Anwendungen gehören fest zum Alltag
„In vielen Bereichen arbeiten wir im AKH Celle bereits mit digitalen Anwendungen. Sie gehören heute fest zum Alltag“, sagt AKH-Sprecher Tobias Mull. Gleichzeitig gebe es weiterhin Abläufe, die noch papiergebunden oder nur teilweise digitalisiert seien. Das Ziel sei eine vollständig integrierte digitale Krankenhausstruktur. „Wir sehen uns auf einem guten Entwicklungsweg“, so Tobias Mull.
Mehr Service für Patienten durch Online-Terminvergabe
Vor allem Künstliche Intelligenz spiele im Krankenhausumfeld eine immer größere Rolle. Eingesetzt werde sie beispielsweise bei der Strukturierung von Informationen, bei organisatorischen Fragestellungen oder bei der Entlastung von Routineaufgaben. Weitere digitale Technologien kämen bei der Bildgebung sowie der Übermittlung von Befunden zum Einsatz. „Dabei gehen wir gerade auch in diesem Bereich sehr sorgfältig vor, insbesondere dort, wo sensible Daten, medizinische Verantwortung oder ethische Fragen berührt sind“, so Tobias Mull weiter. Auch bei der Öffentlichkeitsarbeit und Social Media sowie bei Verwaltung und Organisation setzt das AKH auf digitale Unterstützung. Ein Beispiel für besseren Patientenservice sei die kürzlich eingeführte Online-Terminvergabe.
„KI kann unterstützen, ersetzt aber keine fachliche, medizinische oder pflegerische Verantwortung.“
Der Hauptgrund für den Einsatz von digitalen Technologien am AKH ist eine gute Patientenversorgung. Aber auch die Entlastung der Mitarbeitenden und die reibungslose Gestaltung von Abläufen spielen eine Rolle. Laut AKH können digitale Lösungen dabei helfen, Informationen schneller verfügbar zu machen, Doppelarbeiten zu vermeiden und die Zusammenarbeit zwischen Berufsgruppen und Abteilungen zu erleichtern. Entscheidend sei, dass solche Technologien nachvollziehbar, sicher, datenschutzkonform und verantwortungsvoll eingesetzt werden. „KI kann unterstützen, ersetzt aber keine fachliche, medizinische oder pflegerische Verantwortung“, so der AKH-Sprecher.
Die Zukunft am AKH ist digital
Auch in Zukunft setzt das AKH Celle auf digitale Unterstützung. „Wir möchten diesen Weg weitergehen, aber mit Augenmaß“, so Tobias Mull. Verfolgt würden vor allem Projekte, die im Alltag wirklich helfen, sowohl den Patientinnen und Patienten als auch den Mitarbeitenden. Systeme könnten demnach noch besser vernetzt werden, um Medienbrüche, also Fehler bei der Übermittlung von Daten und Bildern, zu vermeiden. Die größten Herausforderungen bei der Umsetzung seien personelle, finanzielle und zeitliche Ressourcen, unter anderem, weil neue Projekte neben dem laufenden Krankenhausbetrieb umgesetzt würden.
Fokus auf Datenschutz, Ethik und Qualität
Klar ist, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz werden voraussichtlich auch im Krankenhaus eine immer größere Rolle spielen. Für das AKH Celle muss aber ein klarer Nutzen erkennbar sein sowie Datenschutz, IT-Sicherheit, medizinische Qualität und ethische Anforderungen erfüllt werden. „Entscheidend ist außerdem, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mitzunehmen und Lösungen so einzuführen, dass sie im Alltag tatsächlich entlasten“, sagt Tobias Mull.














