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Otte im Bundestag: "Wolf muss ins Jagdrecht"


Foto: Markus Flasche



BERLIN/CELLE. In einer leidenschaftlichen Debatte hat der Deutsche Bundestag über den Antrag der CDU/CSU-Bundestagsfraktion "Ausgewogene Balance zwischen dem Schutz von Mensch und Tier sowie dem Artenschutz herstellen - Bejagung des Wolfes im Rahmen eines Bestandsmanagements ermöglichen" debattiert. Henning Otte als Sprecher „Ländliche Räume“ der CDU/CSU- Bundestagsfraktion und heimische Bundestagsabgeordnete berichtete, wie sich die überhöhten Wolfsbestände in seinem Wahlkreis auf die Weidetiere und den Wildbestand auswirken. Die Existenzsorgen der Menschen vor Ort, die ihre Weidetiere nicht schützen können, müssten ernst genommen werden. Für Henning Otte ist klar: "Der günstige Erhaltungszustand des Wolfes ist längst erreicht- Es muss jetzt gehandelt werden." Deshalb fordert die CDU/CSU-Bundestagsfraktion die Bundesregierung auf, "die es endlich nach Brüssel meldet und den Wolf vom Anhang 4 in den Anhang 5 der FFH-Richtlinie übernimmt", so Otte. Damit sei aus seiner Sicht eine eine dringend notwendige Regulierung der Bestände durch Bundesgesetzgebung möglich. Damit einher geht die Forderung, den Wolf bundeseinheitlich ins Jagdrecht aufzunehmen, damit hierfür die Voraussetzungen geschaffen werden. "Regionale Überbestände müssen endlich reguliert werden. Der Zustand vor Ort ist untragbar", so Otte abschließend.


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