Ostermarsch in Unterlüß: Frieden auf der Welt – Kriege beenden!
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- 17. März
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UNTERLÜSS. Der FriedensRatschlag Lüneburger Heide organisiert am 4. April 2026 einen großen
Ostermarsch in Unterlüß und vor Rheinmetall. Der Friedensmarsch beginnt um 11:30
Uhr am Bahnhof in Unterlüß und endet um 13 Uhr mit einer Abschlusskundgebung
vor dem Verwaltungsgebäude von Rheinmetall.
Damit wollen wir uns in der Lüneburger Heide, einem Hotspot von Militär und Rüstung, der
fortschreitenden Militarisierung und der immensen Expansion der Rüstungsindustrie
entgegenstellen, die Stimme gegen den Krieg erheben und ein Zeichen für Frieden setzen.
Seit Februar 2022 tobt in der Ukraine ein großer Krieg mitten in Europa. Und seit Februar 2026
herrscht ein von den USA und Israel begonnener Krieg im Iran, der den ganzen Nahen Osten in
Brand zu setzen droht. Überall Zerstörung, Elend, Not und Tod. Welch ein Wahnsinn!
Durch den Ukraine-Krieg ist Europa und besonders Deutschland u. a. von einer sicheren, stabilen
und kostengünstigen Energie- und Rohstoffversorgung aus Russland abgetrennt.
Der Krieg im Nahen Osten sorgt für weitere Störungen der Energie- und Rohstoffversorgung und
unterbricht Versorgungs- und Lieferketten zwischen Asien und Europa. All das sind
„Kollateralschäden“ dieser Kriege.
Mit dem Ausrufen der „Zeitenwende“ wurde die Idee eines gemeinsamen Hauses Europa Makulatur,
das Feindbild Russland neu belebt. Wir sollen kriegstüchtig werden. Manche wollen gar, dass
Deutschland militärisch die Führungsrolle in Europa übernimmt. Die CDU/SPD-Regierung, große
Teile der Opposition und die meisten Medien – alle stoßen ins gleiche Horn. In Deutschland
befinden sich die militärischen Aufstellungsräume der NATO und die USA-Relaisstationen. Damit ist
Deutschland die logistische Drehscheibe für die heißen Kriege. Ohne Deutschland wären diese
Kriege nicht möglich.
Wer Zweifel an dieser Politik äußert, wird als naiv und verblendet dargestellt. Diese Politik der
Militarisierung und Aufrüstung ist zerstörerisch. Sie verhindert Konfliktlösungen und verschlingt
Unsummen. Auf der anderen Seite fehlt das Geld für Soziales, Bildung, Klimaschutz. So wird nicht
für eine friedliche Zukunft gesorgt!
Text: FriedensRatschlag Lüneburger Heide














