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Offener Brief des DGB an AKH-Aufsichtsrat


AKH Celle
Foto: Peter Müller/Archiv

CELLE. Die DGB-Region Nord-Ost Niedersachsen hat jetzt einen offenen Brief an die Aufsichtsratsmitglieder des AKH Celle geschrieben. Das teilt Regionalsekretär Dirk Garvels mit. In dem Brief unter der Überschrift "Wiedereingliederung der Wirtschafts- und Versorgungsdienste" heißt es: Sehr geehrte Damen und Herren,


mit Interesse und teilweise mit ungläubigem Erstaunen und Unverständnis beobachtet der DGB Kreisverband Celle die Entwicklung einer der wichtigsten Institutionen der öffentlichen Daseinsvorsorge in Stadt und Landkreis Celle, dem Allgemeinen Krankenhaus Celle (AKH).


Die Ausgliederung der tertiären Bereiche des Krankenhauses haben wir seinerzeit bereits verurteilt und halten diese nach wie vor für den falschen Weg, der endlich beendet werden muss. Diese Auffassung wurde ja zwischenzeitlich auch gerichtlich bestätigt. Die Richter stellten fest, dass die Ausgliederung auf einem „rechtsmissbräuchlichen unternehmerischen Konzept“ beruhe.


Die Ausgliederung und der Umgang mit den betroffenen Mitarbeiter*innen hat das Image des AKH angeschlagen, das Betriebsklima erheblich belastet sowie zu unnötigen Rechtsstreitigkeiten und Kosten geführt. Nach wie vor ist die Situation nicht endgültig geklärt, was für Unverständnis und Unmut in der Belegschaft sorgt.


Der DGB Kreisverband Celle fordert Sie als Aufsichtsratsmitglieder eindringlich auf, den für die Beschäftigten nach wie vor bestehenden völlig unbefriedigenden Schwebezustand endlich zu beenden, die ausgegliederten Wirtschafts- und Versorgungsdienste vollumfänglich wieder einzugliedern und die dort Beschäftigten zu den Bedingungen des Tarifvertrages des öffentlichen Dienstes in die Stammbelegschaft des AKH Celle zurückzuholen. Sorgen Sie schnellstens dafür, dass das AKH Celle wieder eine Einheit wird, in der es keine Beschäftigten zweiter Klasse gibt, die von Tarif- und Sozialdumping betroffen sind.


Gern stehen wir Ihnen auch in einem persönlichen Gespräch für Ihre Fragen zu unseren Forderungen zur Verfügung und freuen uns auf Ihre Rückmeldung." Dem Aufsichtsrat gehören, neben Landrat Axel Flader, folgende Personen an: Angela Hohmann (SPD), Dirk-Ulrich Mende (SPD), Annegret Pfützner (Grüne), Charles Sievers ( FDP), Ulrich Kaiser (WG), Torsten Harms (CDU), Thomas Adasch (CDU), Dr. Hans-Georg Ratsch-Heitmann (CDU) sowie Wirtschaftsprüfer Horst Schurig. Beratende Mitglieder sind: Superintendentin Dr. Andrea Burgk-Lempart, Kathrin Flachsbarth (1. Vorsitzende der Stiftung Sankt Josef in Celle) und Ralf Laumert.

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