Neues Versorgungstechnik-Labor an der BBS 2


Schulleiter Heinrich von Fintel (rechts) erläutert Landrat Axel Flader die Funktionsweisen im neuen Versorgungstechniklabor. Foto: Landkreis Celle

CELLE. Landrat Axel Flader hat gestern das laut Landkreis modernste Labor für Versorgungstechnik Norddeutschlands offiziell an die BBS2, Axel-Bruns-Schule, übergeben. „Wir als Landkreis Celle tragen damit unseren Teil dazu bei, die Bildungschancen für unseren Nachwuchs zu erhöhen", so Flader, der sich bei einem Rundgang die Details erläutern ließ.


Das Labor ermögliche eine zukunftweisende Ausbildung in den Berufsbereichen des Anlagenmechanikers, die sich am neuesten Stand der Anlagentechnik orientiere. Das Versorgungstechnik- Labor bietet vielfältige Möglichkeiten der Ausbildung im Industrieberuf Anlagenmechaniker bzw. im Handwerksberuf des Anlagenmechanikers für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik. Auszubildende dieser Berufe können im Labor ihre theoretisch erworbenen Inhalte praktisch überprüfen und entwickeln so anwendungsbezogene Fertigkeiten in den Bereichen der Heiztechnik, Lüftungstechnik sowie der Versorgungstechnik. Auch der Bereich des Smart Home wird praktisch vermittelt.


„Die Ausstattung des Labors kann sich sehen lassen: Es verfügt über moderne Brennwertgeräte, an denen Abgasmessungen, Wartungen und Reparaturen geübt werden können. In mit Werkbänken ausgestatteten Arbeitskojen haben die Auszubildenden die Möglichkeit, Heizkreisläufe zu entwerfen, zu bauen und deren Steuerung mittels Tablet zu erproben", erklärt Schulleiter Heinrich von Fintel.


Herzstück des Labors ist das Modell einer Abwasserinstallation aus handgefertigten Glaselementen, an der die SchülerInnen den Wasserablauf und mögliche Fehlerquellen bei der Installation nachvollziehen können. Zudem verfügt das Labor über Schauobjekte in den Bereichen der Smart Home-Steuerung und der Wärmepumpentechnik.


Das Labor wurde in einem Zeitraum von über zwei Jahren durch die Lehrkräfte der BBS II mit viel Engagement geplant. Nun hat der Landkreis Celle die Umsetzung dieses Projekts ermöglicht und die Errichtung des Labors mit über 400.000 Euro finanziert. Realisiert wurde das Labor durch die auf Laborausstattung spezialisierte Firma Horstmann aus Süddeutschland, die das Labor innerhalb weniger Tage aus vormontierten Teilen in der Schule installiert hat.


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