Neue Spielplätze, Wohnungen, Straßen und Schulen: Celles Top-Baustellen 2026
- Stefan Kübler
- vor 3 Stunden
- 3 Min. Lesezeit

CELLE. Bei unserer Wahl zum Celler Wort des Jahres 2025 hat es „Baustelle“ nur auf Platz zwei geschafft. Es könnte aber sein, dass es Ende 2026 wieder ganz oben auf der Liste steht, denn auch in diesem Jahr wird in Celle an vielen Orten gebaggert, gemauert und asphaltiert. Geplant sind neue Grundschulen und Spielplätze, moderne Straßen und klimafreundliche Parkplätze. Auch gut: Ein paar Langzeitbaustellen werden abgeschlossen.
Neue Sporthallen und Spielplätze
„Kinder sind unsere Zukunft“, sagt Celles Oberbürgermeister Jörg Nigge im Gespräch mit CelleHeute. Verbesserungen für die Kleinsten stehen deswegen ganz oben auf dem Programm für 2026. Dazu gehören die Erneuerungen der Spielplätze Neues Land sowie in Scheuen, womit die sogenannte „Spielplatzoffensive“ nach gut acht Jahren beendet werden soll. Zudem werden die Grundschulen Garßen und Waldweg neugebaut. In Garßen soll außerdem eine neue 1,5-Feld-Turnhalle entstehen und in Groß Hehlen ist eine neue Mensa für die dortige Grundschule geplant.
Tangente, Markt und Breite Straße werden fertig
2026 wird auf Celles Straßen wieder viel gebaggert und gebuddelt. Die gute Nachricht: Viele laufende Baustellen werden abgeschlossen. Allen voran soll in diesem Jahr die Erneuerung des Wilhelm-Heinichen-Rings abgeschlossen werden. Anhand des fertigen ersten Abschnitts könnten alle bereits sehen, wie toll die Straße wird, sagt Jörg Nigge. Auch der neue Markt soll 2026 eingeweiht werden. Die Stadt erhofft sich durch die autofreie Modernisierung des Platzes mehr Aufenthaltsqualität und eine höhere Attraktivität für Touristinnen und Touristen. Fertig werden soll auch die Breite Straße, die in den vergangenen zwei Jahren nach dem Schwammstadtprinzip umgestaltet wurde.

Neue Schwammstadt-Straßen und entsiegelte Parkplätze
Nach dem Vorbild der Breiten Straße sollen weitere Straßen in Celle modernisiert werden, darunter die Fuhsestraße und der Galgenberg. Klimafreundlich entsiegelt werden sollen die großen Parkplätze am Hermann-Billung-Gymnasium und an der CD-Kaserne. In der Fritzenwiese soll der zweite Teil zwischen Allerbrücke und Pfennigbrücke modernisiert und in eine Fahrradstraße umgewandelt werden. Und auf dem Kleinen Plan könnten die Arbeiten zur autoarmen Umgestaltung ebenfalls noch in diesem Jahr starten.
Sanierung der Rathsmühle wird „sehr spannend“
Auch auf der Allerinsel soll es in diesem Jahr weitergehen. In zwei Bauabschnitten sollen bis Anfang Mai 2026 die Zufahrtsstraßen und Wege rund um den Hafen fertiggestellt werden. Für die weitere Bebauung zwischen Schützenplatz und Conmetall sollen Gespräche geführt werden. Dabei soll es laut Jörg Nigge auch um einen Investor für den lange geplanten Wohnturm gehen. Sein Wunsch ist, dass die Allerinsel in drei bis vier Jahren fertiggestellt ist. Ein paar Meter weiter Richtung Innenstadt soll außerdem mit der Sanierung der Rathsmühle begonnen werden. „Das wird sehr spannend“, sagt Jörg Nigge.

„Es gibt viele Baustellen, aber wir holen auf“
Auf der Baustelle am Nordwall stehen bereits die ersten Wände. Auf dem Gelände der abgerissenen Sporthalle sollen 53 durch die NBank geförderte Wohnungen und 45 Parkplätze entstehen. Fertigstellung ist für April 2027 geplant. Die Sanierung der Zugbrückenstraße soll demnächst ausgeschrieben und im kommenden Jahr begonnen werden. Weitere Projekte sind das ehemalige Stadtwerkegelände an der Fuhsestraße sowie das hubergroup-Gelände in Klein Hehlen. Hier steht aktuell jeweils die Suche nach Investoren im Vordergrund. Die Liste der Bauprojekte in Celle ist lang, das weiß auch der Oberbürgermeister. „Es gibt viele Baustellen, aber wir holen auf“, sagt Jörg Nigge.














