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„Nagasaki ca. 1642“ im Literaturkreis


Foto: Adrienne / stock.adobe.com

CELLE. Am Donnerstag, den 14.07.2022, um 15:30 Uhr wird über den Roman „Nagasaki ca. 1642“ von Christine Wunnicke gesprochen. Die Novelle spielt im 17. Jahrhundert im Raum Nagasaki. Japan hat sich von der Außenwelt abgekapselt, wird von wechselnden Samuraiherrschern regiert und treibt nur mit Holländern Handel auf einer Insel vor Nagasaki. Seit 41 Jahren gibt sich Samurai Seki Keijiro die Schuld, dass sein Freund bei einem Gefecht durch eine „orandesische“ Kanone ums Leben kam. Er wird Inspektor der Hafenregion. Mit einem neuen Schiff kommt der junge sprachbegabte Abel van Rheenen an, der als Dolmetscher fungiert. Dennoch ist eine Verständigung sehr schwierig. Verwechslungen und kulturelle Unterschiede tun das Ihrige. Keijiro findet Gefallen an Abel, will aber seinen früheren Freund rächen, um endlich wieder in Ruhe leben zu können. Eine Geschichte der Umschreibungen von Sag- und Nichtsagbarkeiten und der Andeutungen, die verstanden werden müssen.


Christine Wunnicke wurde 1966 in München geboren. Sie studierte Linguistik, Altgermanistik und Psychologie. Seit 1991 arbeitet sie als freie Autorin, hat Prosa, Radiofeatures und Hörspiele veröffentlicht. Sie hat verschiedene deutsche Preise erhalten, unter anderem den Wilhelm-Raabe-Preis.

Bitte melden Sie sich unter der Telefonnummer 05141 / 279155 oder unter info@mgh-celle.de für die Veranstaltung im MGH, Fritzenwiese 46, 29221 Celle an und erkundigen Sie sich bei der Anmeldung nach den aktuellen Coronamaßnahmen. Gäste sind willkommen.

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