Mutmacher von Reutlingen bis Peru: Markus Weikert bei SCHRAMME-derTALK
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- 12. Juni
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CELLE. Als Kind hatten ihn die Ärzte aufgegeben. Ihre Prognose war: „Du wirst nie alleine reisen können, es wird keine normale Beschäftigung für dich geben.“ Heute macht er anderen Mut, an seinem Arbeitsplatz und oft auch ehrenamtlich im Ausland. Seit 36 Jahren ist er bei Mercedes-Benz. Er arbeitet in der Logistik in Reutlingen und wird von den Vorgesetzten auch mal gebeten, eine Abschiedsrede für die Chefin zu halten. Sie wissen einfach, dass er Worte findet, die ins Herz gehen und Menschen wertschätzen. Manche sagen über Markus: „Er sieht krass aus, ist aber auch krass drauf.“ Wegen seiner körperlichen Behinderung begegnet er oft Vorurteilen. Wer ihn kennt, zieht den Hut: Er ist in vielen Ländern unterwegs, manchmal auch längere Zeit wie als begehrter Gastprediger in verschiedenen Gemeinden in Peru oder Paraguay.
Mit der Mitarbeit in der Jungschar fing alles an
Ein Jungscharleiter bat ihn als Jugendlichen um seine Mitarbeit. Seitdem blühte er auf und traute sich auch etwas zu. Dennoch war ihm seine Behinderung immer anzusehen. Viele Menschen beteten deshalb für ihn, aber es trat keine Besserung ein. Heute bitten ihn Menschen gerade deshalb, für sie zu beten, weil er für sie mit seinem Aussehen und seiner Glaubenseinstellung absolut glaubwürdig ist.
Moderator Peer-Detlev Schladebusch kennt Markus Weikert seit vielen Jahren von der gemeinsamen Arbeit im Netzwerk Christen in der Automobilindustrie (CAI). Auf der Internationalen Automobilausstellung in München arbeiten sie am Cafébusstand von CAI und bestreiten dort auch Interviews. Für Schladebusch trifft das Wort von Albert Schweitzer auf Markus Weikert zu: „Das Einzige von Bedeutung im Leben sind die Spuren der Liebe, die wir hinterlassen.“
Diese Sendung ist am 14.06.26 ab 12.00 Uhr zu sehen auf YouTube unter Stichwort Schramme–der Talk:
Text: Peer-Detlev Schladebusch, Moderator SCHRAMME-derTALK














