Die Hamburger Curiohaus-Prozesse: Ausstellung in der Synagoge
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- 25. Juni
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CELLE. „Die Hamburger Curiohaus-Prozesse: NS-Kriegsverbrechen vor britischen Militärgerichten“, so lautet der Titel der kommenden Ausstellung in der Celler Synagoge, Im Kreise 24. Eröffnet wird sie am Donnerstag, 2. Juli, um 19 Uhr durch Lennart Onken von der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen. Zu sehen ist sie bis Sonntag, 20.Dezember. Der Eintritt ist frei.
„Wir stellen den Kampf erst ein, wenn auch der letzte Schuldige vor den Richtern der Völker steht!“, schworen Überlebende des KZ Buchenwald wenige Tage nach ihrer Befreiung. Die Bestrafung der Verantwortlichen für die nationalsozialistischen Gewaltverbrechen war auch ein wichtiges Anliegen der alliierten Kriegsgegner Deutschlands. Der Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozess fand weltweit Beachtung und gilt als Meilenstein der Rechtsgeschichte. Weniger bekannt ist, dass die Alliierten Hunderte weiterer Prozesse durchführten.
Das Curiohaus in Hamburg-Rotherbaum war von 1945 bis 1949 der wichtigste Gerichtsort für die Kriegsverbrecherprozesse in der Britischen Zone. Hier fanden 188 Militärgerichtsverfahren gegen 504 Angeklagte statt. Wer waren diese Angeklagten? Für welche Verbrechen wurden sie zur Rechenschaft gezogen? Wer waren ihre Opfer? Und welchen Anteil hatten die ehemaligen Verfolgten an diesen Prozessen? Darüber gibt die Ausstellung einen Überblick.
Träger der Ausstellung ist die Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen. Als Veranstalter fungiert das Stadtarchiv in Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde Celle.
Text: Stadt Celle














