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Meteoritenschauer über Celle: Bis zu 25 Sternschnuppen pro Stunde erwartet

Sternschnuppe im Landkreis Celle
Jeden April rauscht die Erde durch die Lyriden. Dabei entsteht ein hübsches Naturschauspiel. (Fotomontage: Sheenara Wiebke)

CELLE. Nachteulen aufgepasst: In der Nacht zu Donnerstag heißt es "Wünsch dir was!" Denn die Lyriden erreichen ihren Höhepunkt. Der jährlich wiederkehrende Meteorstrom sorgt für ein besonderes Naturschauspiel – mit etwas Glück sind bis zu 25 Sternschnuppen pro Stunde zu sehen.


"Das Leuchten, das wir heute Nacht sehen werden, entsteht in der Erdatmosphäre."

Frank Pfeifer ist Hobby-Astronom. Der pensionierte Lehrer beschäftigt sich seit nunmehr 60 Jahren mit dem Sternenhimmel. 2015 gründete er den Verein Sternwarte Südheide. Er erklärt: "Das Leuchten, das wir heute Nacht sehen werden, entsteht in der Erdatmosphäre." Dabei handelt es sich um die Lyriden – ein Meteorstrom, der jedes Jahr im April auftritt.


So entstehen Sternschnuppen


Zum ersten Mal wurden die Lyriden bereits im siebten Jahrhundert vor Christus gesichtet, wie Frank Pfeifer berichtet. Ihren Ursprung haben sie im Kometen C/1861 G1, der alle 415 Jahren an der Erde vorbeizieht und eine Staubwolke hinterlässt. Im April durchquert die Erde diese Staubspur – und genau hier entsteht das Naturschauspiel. Tritt der Staub in die Erdatmosphäre ein, kommt es zu einem physikalischen Prozess, der ein bläuliches Leuchten erzeugt: eine Sternschnuppe.


"Es ist wie bei einer Katze im Garten. Man sieht die Pfotenabdrücke, aber die Katze ist längst weg."

Wir sehen also die Reste eines Kometen, der bereits vor hunderten Jahren an uns vorbeigezogen ist. "Es ist wie bei einer Katze im Garten. Man sieht die Pfotenabdrücke, aber die Katze ist längst weg", erklärt Frank Pfeifer. Mit Blick auf das Naturspektakel fügt er schmunzelnd hinzu: "Die Erde bewegt sich da eigentlich immer nur durch die Hinterlassenschaften des Kometen."


Experten-Tipps für eine perfekte Sternschnuppen-Nacht


Die Voraussetzungen für eine Nacht voller Sternschnuppen-Sichtungen sind gut: Klarer Himmel und ein Mond, der im Westen steht und somit früh untergeht. Auch das Wetter sollte mitspielen, wie Pierre Heinrichs von Wetter für Celle berichtet: "Bewölkung ist in der ersten Nachthälfte nicht zu erwarten." Auch die Temperaturen sinken nur langsam. "Um Mitternacht haben wir noch fünf bis sechs Grad", teilt er auf CelleHeute-Nachfrage mit.


Frank Pfeifers wichtigster Tipp: Man sollte es sich bequem machen. Er empfiehlt, den Liegestuhl kurz nach Mitternacht nach Osten ausgerichtet zu positionieren. "Am besten mit Wolldecke und – von mir aus – mit Glühwein." Außerdem kein Fernglas verwenden, sondern wachen Auges schauen und einfach mitzählen.


Auch für Hobbyfotografen hat der Sternexperte Tipps: Die Kamera in Richtung Nordosten ausrichten und auf Dauerbelichtung stellen. Die Sternschnuppen erscheinen dann auf den Fotos als helle, gerade Striche.






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