Kaffeekultur auf zwei Rädern: Dennis Seidel bringt Coffee-Bike nach Celle
- Sheenara Wiebke
- vor 2 Stunden
- 2 Min. Lesezeit

CELLE. Kaffee mit Aussicht: Seit einer Woche ist Barista Dennis Seidel mit seinem Coffee-Bike in Celle unterwegs. Die Resonanz: schon jetzt überwältigend. Viele bleiben an seiner mobilen Kaffeestation stehen, bestellen etwas oder nehmen sich Zeit für ein kurzes "Wie schön dass es sowas jetzt auch in Celle gibt." Doch auch Dennis Seidel genießt seinen neuen Job sehr: "Im Französischen Garten oder vor dem Schloss zu arbeiten, das ist ein Traum." Für diesen Traum hat er sogar seinen Beruf als Sozialarbeiter aufgegeben.
Vom Sozialarbeiter zum Barista
Bis vor Kurzem hat der gebürtige Celler noch in Berlin gelebt, wo er Leiter einer Jugendeinrichtung war. Zuvor war er auch in seiner Heimatstadt bei verschiedenen Trägern als Sozialarbeiter tätig. Viele kennen ihn noch aus dieser Zeit. Und auch wenn Dennis Seidel von seiner Leidenschaft für Kaffee berichtet, steht der Mensch stets im Mittelpunkt. Denn Kaffee versteht er als ein Medium für soziale Interaktionen: "Cafés sind immer soziale Orte."
"Meine Familie ist hier, meine Freunde sind hier. Celle ist meine Heimat."
In Berlin hat Dennis Seidel nebenberuflich als Barista gearbeitet. Auch das Coffee-Bike, ein Franchise-Konzept, das es mittlerweile in vielen Großstädten gibt, hat er so kennengelernt. Ob Paris, Barcelona oder quer durch Argentinien: Dennis Seidel war die vergangenen Jahre viel unterwegs – und hat dabei jede Menge Kaffee probiert. Warum er dann ausgerechnet nach Celle zurückgekehrt ist? "Meine Familie ist hier, meine Freunde sind hier. Celle ist meine Heimat."
Jeden Tag woanders
An seiner mobilen Barista-Theke bereitet der Celler verschiedenste Kaffeespezialitäten zu. Auch Matcha hat er im Angebot – der Umwelt zuliebe auch im Pfandbecher. Wo er als nächstes sein knapp 500 Kilogramm schweres Fahrrad parkt, verrät er tagesaktuell auf seinem Instagram-Account. Aktuell probiert er noch verschiedene Standorte aus. Dabei versteht er sich immer als Ergänzungsangebot zu den bestehenden Cafés in Celle.
"Ich liebe die Soziale Arbeit, aber ich habe Lust auf diese Erfahrung."
Ob der studierte Sozialpädagoge doch irgendwann zurück in seinen einstigen Beruf geht, lässt er sich offen: "Ich liebe die Soziale Arbeit, aber ich habe Lust auf diese Erfahrung."


















