Lobetal feiert Jahresfest
- Extern
- vor 1 Tag
- 2 Min. Lesezeit

CELLE. „Zu diesem Fest muss man einfach kommen“, ist Frank Boeckmann überzeugt. Seit rund 35 Jahren besucht er immer wieder die Jahresfeste der Lobetalarbeit in Celle. So auch in diesem Jahr und ist dafür extra aus Oldenburg angereist. Und den auch in diesem Jahr wieder zahlreichen Gästen wird wieder viel geboten. Die Band „SputniX“ begeistert mit ihren Coversongs wie „Westerland“, „Aloha heja he“, „Smoke on the water“ oder „Oh happy day“. Danach sorgt die Band „Störtebüker“ mit ihren 80er Jahre Songs von Rock bis Deutsche Welle für Partystimmung. Außer den tollen Bands auf der Bühne war beim bunten Nachmittagsprogramm in diesem Jahr auch der Spielmannszug des Schützenvereins aus Wietzenbruch beim Festumzug zu erleben. Es gab Zumba-Aufführungen und beim Gang über das weitläufige Festgelände konnte man sich ein Bild vom Leistungsspektrum der Lobetaler Werk- und Förderstätten, zum Beispiel der Holz- und Textilwerkstatt und der Gartenbauabteilung machen, hier gab es viel zu sehen und an Spielständen mitzumachen. Zum Abschluss des Tages hielt Diakon Achim Jahnz eine Andacht im Festzelt.
Begonnen hatte der Tag mit einem Gottesdienst. Die Predigt hielt Regionalbischöfin Marianne Gorka aus Lüneburg. Anschaulich sprach sie über die biblische Aussage „Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu“. Musikalische Akzente setzten in diesem Gottesdienst der Junge Chor Celle unter der Leitung von Egon Ziesmann und der Kreisposaunenchor Celle unter der Leitung von Thomas Krause. Nach dem Gottesdienst wurden betreute Beschäftigte für ihre langjährige Mitarbeit in Lobetal geehrt. Grundsätzliche Worte schlug Lobetal-Vorstand, Ulrike Drömann, dann in ihrem Jahresbericht an „Unser Auftrag gründet auf dem christlichen Menschenbild und der Überzeugung, dass jeder Mensch eine unverlierbare Würde besitzt. Gerade in Zeiten politischer Auseinandersetzung wollen wir daran erinnern, dass der Wert eines Menschen nicht von seiner Leistungsfähigkeit, seiner Herkunft, seinem Alter, seiner Gesundheit oder seinem Unterstützungsbedarf abhängt. Die Menschen, die wir begleiten, stehen im Mittelpunkt unseres Handelns. Ihre Teilhabe, ihre Rechte und ihre Lebensqualität sind für uns nicht verhandelbar. Deshalb treten wir für Respekt, Zusammenhalt und Demokratie ein. Wir werben für eine Gesellschaft, die Unterschiede aushält, Verantwortung füreinander übernimmt und besonders die Menschen nicht aus dem Blick verliert, die auf Unterstützung angewiesen sind“, brachte sie das grundlegende Anliegen der Lobetalarbeit auf den Punkt.
Mit einem weiteren Gottesdienst in dem Pastor Hartmut Wensch predigte und die Celler Bläsergruppe musizierte, ging das diesjährige Lobetaler Jahresfest am Sonntag zu Ende.
Text: Markus Weyel














