Laurentiuskirche lädt Spitzenkandidaten zum Podiumsgespräch ein
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NIENHAGEN. Der Kommunalwahlkampf 2026 kommt langsam auf Touren. In den Gemeinden wird gewählt. Politiker und Politikerinnen auf Ebene der Samtgemeinde sowie der Samtgemeindebürgermeister stellen sich zur Wahl. Und auch auf Ebene des Landkreises sind die Bürgerinnen und Bürger zu den Wahlurnen gerufen.
Wer in diesen Tagen durch Nienhagen fährt, sieht das „Dorfbild“ reichlich verändert. Während die einen eher dezent ihr Spitzenpersonal auf Wahlkampfplakaten zur Schau stellen, klotzen die anderen mit ihrer Werbung in nie gekanntem Ausmaß. Es ist nicht zu übersehen: es ist Wahlkampfzeit. Die einen so, die anderen so. Auch Demokratie braucht ihre Rituale und ihren Raum zur Selbstdarstellung.
Einen Beitrag zur politischen Willensbildung will die Laurentiusgemeinde in Nienhagen leisten und lädt die Spitzenkandidaten und die Spitzenkandidatin zu einem Podiumsgespräch in den Hagensaal ein.
Die beiden Moderatoren des Abends, Kirchenvorstandsvorsitzender Harald Schilbock und Pastor Uwe Schmidt-Seffers, wollen die politischen Positionen hinter den unverbindlichen Wahlkampfslogans freilegen. Schilbock: „Außerdem wollen wir den Kandidaten die Möglichkeit geben, sich als Persönlichkeit zu präsentieren. Das politische Klima in unseren Parlamenten hängt maßgeblich davon ab, inwieweit unsere Politiker zum sachlich, klaren, aber auch fairen Austausch bereit und in der Lage sind.“ Und Pastor Schmidt-Seffers fügt hinzu: „Wir sehen unsere Veranstaltung als einen Beitrag zur Kampagne unserer beiden großen Kirchen in Niedersachsen, die die Themen Menschenwürde, Nächstenliebe und Zusammenhalt in den politischen Diskurs einbringen wollen. Der Kommunalwahlkampf 2026 ist der beste Zeitpunkt, das zu tun!“
Text: Kirchengemeinde St. Laurentius














