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Landeswirtschaftsministerium gibt grünes Licht für Bahnstrecke Celle-Wittingen


Der Bahnhof in Hankensbüttel: Finden hier bald auch Personenverkehre statt? Aktuell fahren auf der Bahnstrecke Celle - Wittingen derzeit nur Güterzüge und selten auch Museumsbahnen (Foto: Sebastian Salpius).

CELLE. Der Parlamentarische Lenkungskreis zum Reaktivierungsprogramm des Landes Niedersachsen hat heute erneut getagt. Und das Verkehrsministerium hat gute Nachrichten verkündet. Es gibt „grünes Licht" für weitere sechs Reaktivierungsstrecken, die in Stufe II der landesweiten Untersuchung aufrücken:


• Friesoythe > Cloppenburg

• Meppen > Essen/Oldb

• Bad Bentheim > Gildehaus

• Holzhausen > Bohmte

• Celle > Wittingen West

• Winsen > Salzhausen (als neu untersuchter Streckenabschnitt)


Damit haben 21 Strecken die Hürde der Vorauswahl genommen.


Verkehrsminister Olaf Lies: „Der Lenkungskreis hat schon in seiner letzten Sitzung vereinbart, dass wir bei den Vorhaben, die seinerzeit noch nicht die erste Hürde genommen haben, noch einmal genauer hinschauen und möglicherweise bis dato unbeachtete Potenziale beleuchten. Wichtig war dabei auch die Zusammenarbeit mit den betroffenen Kommunen, die ich zuvor ermutigt hatte, mit uns zu ihren Vorhaben ins Gespräch zu kommen. Ich freue mich, dass dieser Ansatz offensichtlich Früchte getragen hat."


Hintergrund:

Im April 2023 hat das niedersächsische Verkehrsministerium ein neues Reaktivierungsprogramm gestartet. Ziel der vierstufigen, von der Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) durchgeführten und durch einen Parlamentarischen Lenkungskreis laufend begleiteten Untersuchung ist es, dass am Ende so viele geeignete Strecken wie möglich für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) wieder in Betrieb genommen werden können. Nachdem 15 Vorhaben noch im alten Jahr in die nächste Stufe des Programmes aufrücken konnten, haben nach einer systematischen Nachbetrachtung unter Beteiligung der jeweiligen Kommunen nun sechs weitere Projekte die Hürde genommen. Die Projekte sollen nun in den nächsten Monaten in einer so genannten Nutzwertanalyse tiefer beleuchtet werden.

Lies: „Jetzt geht es darum, dass wir mit den aufrückenden Strecken zügig weiterarbeiten. Aber auch für alle anderen Vorhaben bleibt die Tür offen. Mein Appell an die Kommunen ist, weiter an den Potenzialen ihrer Strecken zu arbeiten. Ich bin überzeugt, dass die Schiene Zukunft hat, aber dafür muss man in die Infrastruktur investieren und vor allem auch die Menschen vor Ort mitnehmen."

Diese 15 Strecken waren bereits in die zweite Prüfstufe vorgerückt:


• Aurich > Abelitz

• Nordenham-Blexen > Nordenham

• Rheine > Spelle

• Lengerich > Versmold

• Bad Bederkesa > Bremerhaven-Speckenbüttel

• Bremerhaven > Langen

• Rotenburg > Bremervörde

• Lüneburg > Bleckede

• Celle > Soltau

• Celle > Bergen

• Celle > Beckedorf (> Munster)

• Celle > Lachendorf

• Rinteln > Stadthagen

• Bodenwerder > Emmerthal (> Hameln)

• Zeven-Tostedt


Welche dieser Strecken in Stufe III (Ziel: Klärung Finanzbedarf Betriebskosten) vorrücken, wird voraussichtlich in der Herbst-Sitzung des Parlamentarischen Lenkungskreises bekanntgegeben.



Foto: Büro Jörn Schepelmann

Die heutige Bekanntgabe des niedersächsischen Verkehrsministeriums zur weiteren Aufnahme von Bahnstrecken in das Reaktivierungsprogramm (s. Anhang) kommentiert der CDU-Landtagsabgeordnete Jörn Schepelmann wie folgt:


„Die nunmehr erfolgte Aufnahme der ganzen Strecke von Celle nach Wittingen belegt, dass wir im Landkreis großes Potential für Reaktivierungen von alten Strecken haben. Nachdem das Land die Strecken von der OHE gekauft und umfassende Sanierungen für den Güterverkehr auf den Weg gebracht hat, sollten wir jetzt die kleine Chance zur Reaktivierung auch für den SPNV nutzen. Hierbei waren wir uns bereits vor drei Jahren, auf einer von mir organisierten Konferenz mit den Bürgermeistern und Landräten vor Ort einig, dass wir die Versuche konstruktiv begleiten.

Gerade die Stadt Bergen im Nordkreis könnte so besser an den Nachbarn Soltau sowie an unsere Kreisstadt Celle angeschlossen werden. Mit dem Weg nach Wittingen könnten wir auch den Ostkreis infrastrukturell deutlich voranbringen und mit beiden Strecken endlich mit dem Problem aufräumen, dass unser ÖPNV an der Landkreisgrenze endet.“

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