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Kommen bald neue Soldaten nach Celle? Das ist der Stand an der Hohen Wende

Kasernengebäude hinter einer Schranke an einer Straße aus Pflastersteinen.
Die Bundeswehr hat möglicherweise neue Pläne für die leerstehende Kaserne an der Hohen Wende. (Archivfoto: Peter Müller)

CELLE. Die Kaserne an der Hohen Wende in Celle steht seit 2012 leer. Seitdem die britische Armee den Standort verlassen hat, geht die zivile Umnutzung des Areals nur schleppend voran. Auf dem Gelände wurde 2016 die Zuwanderungsagentur eingerichtet. An einem neuen städtischen Bauhof wird seit Jahren gebaut. Zuletzt wurden seitens der Stadt die Pläne für neue Wohnungen und Gewerbe konkretisiert. Vor kurzem hat die Bundeswehr allerdings verkündet, dass sie das Gelände vorerst behalten will und alle weiteren Umnutzungspläne gestoppt. Ziehen also bald wieder Soldatinnen und Soldaten in die alte Kaserne?


Wie ist der aktuelle Stand an der Hohen Wende?


Die Bundeswehr hat im Oktober 2025 verkündet, dass sie sich eine „Strategische Liegenschaftsreserve“ aus ehemaligen Kasernen und ähnlichen Bundeswehreinrichtungen aufbauen möchte. Davon betroffen ist auch das einstige Kasernengelände an der Hohen Wende in Celle. Das bedeutet, dass alle weiteren Pläne zur Umwandlung des Geländes für Wohnbebauung oder gewerbliche Nutzung zunächst auf Eis liegen. Im nächsten Schritt will die Bundeswehr prüfen, ob sich die ehemalige Kaserne tatsächlich für die vorgesehene Reserve eignet.


Was bedeutet „Strategische Liegenschaftsreserve“?


Zur Strategischen Liegenschaftsreserve der Bundeswehr gehören 200 Einrichtungen in ganz Deutschland, die einst militärisch genutzt und dann zunächst stillgelegt wurden. Dabei handelt es sich um Kasernen, Lager und Übungsplätze, aber auch Fliegerhorste und Flugplätze. Grund für diesen Schritt ist die aktuelle weltpolitische Lage. Die Bundeswehr will wachsen. Sie benötigt mehr Soldatinnen und Soldaten und möchte im Ernstfall schneller einsatzbereit sein. „Diese Reserve enthält grundsätzlich alle Liegenschaften, welche aufgrund militärischer Eignung von der Bundeswehr in den kommenden Jahren mit hoher Wahrscheinlichkeit genutzt werden können“, heißt es dazu aus dem Bundesverteidigungsministerium. „Mit der Liegenschaftsreserve sollen im Bedarfsfall kurzfristige Lösungen für die Infrastrukturbedarfe der Bundeswehr möglich werden.“


Ziehen an der Hohen Wende bald wieder Soldatinnen und Soldaten ein?


Bisher hat die Bundeswehr nur erklärt, dass die Kaserne an der Hohen Wende für die Strategische Liegenschaftsreserve in Betracht gezogen wird. „Dorthin werden in einem nächsten Schritt diejenigen Areale sukzessive überführt, für die nach eingehender Prüfung der militärischen Eignung und Bedarfe eine künftige militärische Nutzung sinnvoll ist“, so die Bundeswehr. „Flächen ohne weiteren Bedarf können daher auch wieder für die Umwandlung in eine zivile Nutzung freigegeben werden.“


Baustelle eines neuen Gebäudes vor einem alten Gebäude.
Am neuen städtischen Bauhof wird seit Jahren gearbeitet. (Archivfoto: Peter Müller)

Was bedeutet das für die Stadtentwicklung in Celle?


Vom Einzug neuer Soldatinnen und Soldaten in Celle sowie dazugehörigen Militärübungen sind wir also noch weit entfernt. Die Stadtverwaltung kann ihre weiteren Pläne zur Umgestaltung des Geländes aber erstmal nicht weiterverfolgen. „Als traditioneller Militärstandort stehen wir selbstverständlich zu unserer Bundeswehr. Dennoch ist es generell schade für unsere Stadtentwicklung, denn das bedeutet nun Stillstand“, sagt Stadtsprecherin Myriam Meißner. Als nächstes seien ein Wohn- und Gewerbequartier geplant gewesen. Erste Gespräche mit einem Investor, der Politik sowie weiteren Beteiligten seien bereits geführt und Bausteine einer zukünftigen Entwicklung fixiert worden.


Bleiben Zuwanderungsagentur und Bauhof erhalten?


Einen Teil des ehemaligen Kasernengeländes hat die Stadt Celle bereits umgestalten können. Seit 2016 ist dort die Zuwanderungsagentur untergebracht, die sich um die Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen kümmert. Auch an einem neuen städtischen Bauhof wird seit Jahren gearbeitet. Ein Termin für die Eröffnung hatte sich immer wieder verzögert und ist weiter ungewiss. Beide Einrichtungen sind von der Strategischen Liegenschaftsreserve nicht betroffen. „Bei dem infrage kommenden Areal an der Hohen Wende handelt es sich um den Teil, für den seitens der Stadt Celle ein Wohn- und Gewerbequartier geplant war. Der Bauhof und die Zuwanderungsagentur bleiben davon unberührt“, so die Stadtverwaltung.

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