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Tradition trifft Wandel: Wie BWP Architekten Celles Stadtbild prägen

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  • vor 4 Stunden
  • 3 Min. Lesezeit

*** *** Werbung  – präsentiert von Unternehmer Celle ***


Foto: Audrey-Lynn Struck
Foto: Audrey-Lynn Struck

CELLE. Die CD-Kaserne, die Sportstätten des MTV am Saarfeld, die Wohngebäude am Alten Bremer Weg/Kapellenberg und in kürze der Celler Kreistagssaal: Das Architekturbüro BWP prägt seit Jahrzehnten das Celler Stadtbild. „Es zeigt sich auch nach 30 Jahren, wo man in der Stadt agiert hat. Man kennt jedes Haus und nimmt die Stadt ganz anders wahr“, sagt Architektin Susanne Witt. Die Anfänge des Architekturbüros liegen in den 1960er Jahren, 2010 erhielt es durch einen Generationswechsel an der Spitze seinen heutigen Namen. Seit über einem Jahr ist es Mitglied im Netzwerk Unternehmer Celle. Die drei Architekten Susanne Witt, Patrik Nilsson und Steffen Reinken verbinden seitdem Tradition mit modernen Ansätzen und begleiten den Wandel der Baukultur.


Altbau als Leidenschaft: Susanne Witt


Susanne Witt fand früh ihren Weg in die Architektur: „Mein Vater ist Prüfstatiker und hat mich früh mit auf die Baustelle genommen.“ Schon während ihres Studiums arbeitete sie parallel in Architekturbüros, machte sich später in Celle selbstständig, ehe sie zu BWP wechselte. Ihre Leidenschaft: Altbau. „Im Studium ging es nur um Neubauten, nicht ein Entwurf mit einem Altbau und einer Sanierung war dabei", bemängelt sie.


„Wir sollten so bauen, dass man den Lebenszyklus des Hauses sieht, die richtigen Materialien verwendet und Gebäude zurückbauen kann.“

Heute liegt ihr Schwerpunkt auf nachhaltigem Bauen und Sanierungen. „Bei unserer Beratung plädieren wir auf den Erhalt.“ Ein Abriss sei nicht nur häufig teurer, sondern vor allem klimaschädlicher. „Wir sollten so bauen, dass man den Lebenszyklus des Hauses sieht, die richtigen Materialien verwendet und Gebäude zurückbauen kann.“


Foto: BWP Architekten
Foto: BWP Architekten

Gesellschafter seit 1994: Patrik Nilsson


Co-Geschäftsführer Patrik Nilsson ist bereits seit 1994 Gesellschafter. „Mittlerweile bin ich länger da als die ursprünglichen Gründer“, erzählt er mit einem Schmunzeln. Während er als junger Erwachsener durch die Wiener Innenstadt zog und mit Kumpeln abhängte, wie er selbst sagt, entdeckte er seine Leidenschaft für Architektur. „Im Zentrum gab es Boutiquen von dem Architekten Hans Hollein, die ich ganz großartig fand. Ich dachte: Wenn der das kann, kann ich das auch. Ich hatte die Vorbilder vor der Nase.“ In Schweden studierte Patrik Nilsson schließlich Architektur, ehe er nach Celle kam.


Koordination von Baustellen: Steffen Reinken


Jüngster im Führungstrio ist Steffen Reinken. Er kam über Umwegezurück in seine Heimatstadt nach Celle. Nachdem er in Braunschweig und Berlin studierte und in mehreren Büros Berufserfahrung gesammelt hatte, stieg er 2020 in die Geschäftsführung auf. Seine Stärke liegt in der Bauüberwachung: „Mein Schwerpunkt liegt in der Koordination von Baustellen, in der Bauüberwachung und ich koordiniere die Umsetzung der Baumaßnahmen.“


BWP legt Fokus auf Umbau und Sanieren


Das Büro mit seinen 13 Mitarbeitenden betreut auch seit dem Ausscheiden von Susanne Witt im letzten Jahr rund 40 bis 50 Projekte parallel – von kleinen Umbauten bis zu großen Mehrfamilienhäusern. Der jetzige Schwerpunkt liegt auf Umbau, Sanieren und Umnutzen von Bestandsgebäuden. Doch die Arbeit wird zunehmend komplexer. Bauen hat sich in den vergangenen Jahrzehnten grundlegend verändert – technisch, organisatorisch und gesellschaftlich. Der zeitliche Aufwand im Genehmigungsprozess ist gegenüber früheren Jahren teilweise stark gestiegen, verschärfte Normen und Vorschriften tragen dazu bei, dass die Baupreise stetig steigen. Die Architekten wünschen sich daher unter anderem mehr praxisnahe Auslegungen von Gesetzen und Regelungen, die Planungen nicht unnötig verzögern.


Fotos: Roman Thomas


„Es wäre gut wenn die Allgemeinheit mehr über die Norm- und DIN-Änderungen aufgeklärt werden würde. Die sind oftmals das Ergebnis von Lobbyarbeit, es stecken starke wirtschaftliche Interessen hinter“, sagt Patrik Nilsson. Die komplexeren Prozesse und langwierigeren Nachweispflichten treffen auf den Fachkräftemangel. „Die größte Herausforderung ist, dass wir viel zu wenig Handwerker haben. Schon jetzt ist es dermaßen aufwendig Baustellen zu leiten, weil die Bauwirtschaft zu wenig Personal hat“, berichtet Steffen Reinken.


„Schon jetzt ist es dermaßen aufwendig Baustellen zu leiten, weil die Bauwirtschaft zu wenig Personal hat.“

Die hohen Baukosten stellen heute eine große Hürde für Investitionen. „Es wird ständig gesagt, dass serielles Bauen der Heilbringer ist,“ sagt Patrik Nilsson, „aber genauso wichtig, wenn nicht mehr, ist eine Debatte, um unsere extrem hohen Standards und Normen zu reduzieren. Vor über 30 Jahren, als ich hier in Deutschland anfing zu arbeiten, planten wir 16 Zentimeter starke Betondecken, jetzt ist 22 Zentimeter der Standard.“ Aber auch in dem populären gewordenen Holzbau steckt viel Potenzial was sich noch weiter entwickeln kann, was die Architekten beim Neubau für den MTV-Eintracht auf der Saarfeld zeigten.


Patrik Nilsson und Steffen Reinken sind sich einig: Das Bauen bleibt spannend und ist im ständigen Wandel – und BWP will diesen weiter mitgestalten.



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