Jugendgewalt im Fokus: Fachtag in Celle stärkt Fachkräfte im Umgang mit wachsenden Herausforderungen
- Extern
- 8. Mai
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CELLE. Jugendgewalt ist längst kein Randthema mehr. Sie zeigt sich im Alltag von Schulen, Jugendhilfe und pädagogischen Einrichtungen oft direkt, herausfordernd und vielschichtig. Gleichzeitig stehen Fachkräfte vor der zentralen Frage: Was steckt dahinter – und wie kann ich konkret handeln? Genau hier setzt der Fachtag der CD-Kaserne Celle an: Er verbindet aktuelle Analysen gesellschaftlicher Entwicklungen mit praxisnaher Orientierung und konkreten Handlungsmöglichkeiten für den pädagogischen Alltag.
Der halbtägige Fachtag „Jugendgewalt“ findet am Mittwoch, 30. September 2026, von 9:00 bis 14:00 Uhr in der CD-Kaserne Celle (Halle 16) statt und richtet sich an pädagogische Fachkräfte sowie weitere Interessierte aus Schule, Jugendhilfe, Prävention und Beratung. Ziel ist es, Fachkräften Raum für Einordnung, Reflexion und vor allem Handlungssicherheit zu geben – in einem Themenfeld, das viele zunehmend fordert.
Initiiert wurde der Fachtag von Kai Thomsen und Sinja Jaskulla, die bereits mit dem erfolgreichen Resilienz Fachtag „Hurra, ich lebe!“ ein großes Fachpublikum erreichen. Der neue Fachtag ist aus einem Kreis der Celler Präventionswerkstatt heraus entstanden, in dem der Bedarf nach einer vertieften Auseinandersetzung mit dem Thema Jugendgewalt deutlich wurde.
„Gerade beim Thema Jugendgewalt erleben viele Fachkräfte eine große Unsicherheit – zwischen dem Anspruch, klar zu handeln und der Frage, was überhaupt wirksam ist“, sagt Kai Thomsen. „Mit dem Fachtag wollen wir Orientierung geben, Zusammenhänge verständlich machen und vor allem konkrete Ansätze für den Alltag mitgeben“, ergänzt Sinja Jaskulla.
Fachlich ausgewiesene Referenten beleuchten das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven: Die Journalisten Philipp Woldin und Alexander Dinger geben mit ihrem Buch „Neue deutsche Gewalt – aktuelle Entwicklungen und Hintergründe“ Einblicke in aktuelle Entwicklungen, gesellschaftliche Dynamiken und die Frage, was tatsächliche Veränderungen und was eher Wahrnehmung ist. Der Politikwissenschaftler Nikolaus Franke (RETURN Hannover) richtet mit seinem Vortrag „Der Drift zum Bösen und seine digitalen Freunde“ den Blick auf digitale Räume und deren Einfluss auf Gewaltdynamiken sowie auf eine konsequente Ursachenorientierung in der Prävention. Mit dem Vortrag „Gewaltprävention in Wort und Tat“ zeigt der erfahrene Diplom-Sozialpädagoge Kurt Thünemann konkrete, praxisnahe Handlungsmöglichkeiten für Fachkräfte auf und gibt Impulse für die direkte Umsetzung im pädagogischen Alltag.
Der Fachtag setzt bewusst auf eine kompakte, konzentrierte Form und die gemeinsame inhaltliche Auseinandersetzung steht im Mittelpunkt – mit dem Ziel, ein fundiertes Verständnis zu entwickeln und daraus Sicherheit im Handeln zu gewinnen.
Anmeldungen sind ab sofort möglich unter: info@cd-kaserne.de
Die Teilnahmegebühr für den Fachtag beträgt 48 Euro
Text: CD-Kaserne gGmbH














