JointPeace Centre Celle-Sumy informiert ukrainische NeubürgerInnen


Inna Senn vom MigrantenElternNetwerk Nds informiert Ukrainerinnen über das deutsche Schulsystem. Foto: Ute Labudde

CELLE. „Vieles in Deutschland ist so anders als in der Ukraine.“ Die Ukrainerin Lilia Nikolova ist darum dankbar für das Angebot des neu gegründeten JointPeace Centre Celle-Sumy an der vhs Celle. In Kooperation mit dem MigrantenElternNetzwerk Niedersachsen lud Ute Labudde, Koordinatorin des JointPeace Centre, zu einer Informationsveranstaltung über das Schulsystem in Niedersachsen ein. 45 geflüchtete UkrainerInnen nahmen die Gelegenheit war, mehr über Schulformen, Abläufe an Schulen, Elternsprechtage, Ferientermine und auch Möglichkeiten zu Konfliktlösungen zu erfahren.


Durch die Veranstaltung führte Inna Senn von der Arbeitsgemeinschaft Migrantinnen, Migranten und Flüchtlinge in Niedersachsen (amfn) e.V. in ihrer Heimatsprache Russisch. Unterstützt wurde sie von Oleana Kozintsera, die bei Bedarf auf Ukrainisch übersetzte.


„Für eine bessere Integration und Teilhabe an der Gesellschaft ist es wichtig, die Unterschiede im Bildungssystem zu kennen, um die eigenen Kinder bestmöglich zu fördern“, so Ute Labudde. Anerkennung von Abschlüsse, Aus- und Weiterbildung und das Thema Umschulung standen ebenfalls auf dem Programm und werden in der nächsten Info-Veranstaltung des JointPeace Centre Celle-Sumy mit dem Titel „Arbeitsrecht in Deutschland“ weiter vertieft. Sie findet am Freitag, 15. Juli, von 10.30 bis 12 Uhr, im Saal der vhs Celle, Trift 20 statt. Referentin ist Winnie Akeri von der Bildungsvereinigung Arbeit und Leben Niedersachsen.


Die Veranstaltungen sind kostenlos und werden gefördert durch das Auswärtige Amt und vom DVV International im Rahmen des Programms urban x-change network. Ansprechpartnerin ist Ute Labudde: (05141) 92 98 69 oder u.labudde@vhs-celle.de.


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