Internationale Konfliktlösung im Planspiel


Die Klasse 10 F des Christian-Gymnasiums nahm an einem Planspiel des Jugendrotkreuzes teil. Foto: Sebastian Salie

HERMANNSBURG. Die Bereitschaft zu Kompromissen bei Konflikten, zu Miteinander und Toleranz ist eine wichtige Fähigkeit – sowohl im Kleinen als auch in der internationalen Politik. Das Jugendrotkreuz hat sich zum Ziel gesetzt, hierfür zu sensibilisieren und das Thema an Schulen präsenter zu machen. Dazu hat es die Kampagne „Humanitäre Schule“ ins Leben gerufen, in deren Rahmen ZehntklässlerInnen des Christian-Gymnasiums ein Planspiel durchgeführt haben.


In dem Planspiel „h.e.l.p.“ beschäftigte sich die Klasse 10F unter Leitung ihres Lehrers Dirk Gerlach-Strzelski mit einer gewaltsamen Auseinandersetzung zwischen zwei fiktiven afrikanischen Staaten. Die Aufgabe bestand darin, in die Rolle verschiedener beteiligter Gruppen und Institutionen zu schlüpfen und auf einer simulierten Versammlung der Vereinten Nationen nach möglichen Lösungen zu suchen. Hierbei ging es unter anderem auch darum, Ursachen für solche Konflikte verstehen zu lernen und verschiedene Perspektiven einzunehmen. Durch das Spiel führten Lena Dehning und Lenya Maniewski, die sich hierfür eigens vom Jugendrotkreuz online zu "humanitären Scouts" hatten ausbilden lassen. Dirk Gerlach-Strzelski: „Die Schülerinnen und Schüler haben ihre Rollen sehr engagiert ausgefüllt und viel in Sachen Humanität und Diskurs gelernt.“ Seinen Abschluss finde die Kampagne in einem demnächst stattfindenden Projekt - einer Sammelaktion für die Hermannsburger Tafel.

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