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Humorvoll, lehrreich, kurzweilig – Festakt des THW-Celle


Landesbeauftragter Manuel Almanzor überreicht Detlef Reiß die Urkunde, rechts Stellvertreter Maximilian Hell Fotos: Peter Müller

CELLE. Vom „Einsatzgeschehen des heutigen Abends“, sprach Moderator Stefan Lienerth in der kleinen Halle der CD-Kaserne am gestrigen Donnerstag. Keineswegs handelte es sich jedoch um das, womit das Technische Hilfswerk (THW) es üblicherweise zu tun hat – Unglücke, Brände, Hochwasser. Es ging ganz im Gegenteil um etwas Erfreuliches. Dass auch ein Festakt anlässlich einer formalen Berufung bei THWlern zu einem Einsatzgeschehen wird, scheint typisch und aussagekräftig für das Selbstverständnis all jener, die sich in dieser Organisation ehrenamtlich zum Wohle der Gesellschaft über nationale Grenzen hinaus engagieren.


Die offizielle, sehr gelungene #Amtseinführung des neuen Ortsbeauftragten des THW-Ortsverbandes Celle Detlef Reiß, der hauptberuflich als Prokurist bei der Volksbank SILA arbeitet, geriet für die überschaubare Anzahl der nicht in der Farbe des THW uniformierten Gäste und Festredner zu einer kleinen Lehrstunde über das Hilfswerk. „Das THW wird hier in seiner gesamten Leistungsbreite dargestellt“, hob die Stadträtin für Feuerwehr und öffentliche Ordnung Susanne McDowell in ihrer Ansprache ausdrücklich hervor und ergänzte, dass die Organisation, die ihren Sitz auf dem Gelände der CD-Kaserne hat, noch zu wenig bekannt sei.


McDowell war eine der drei Festredner/innen, mit deren Auswahl die Veranstalter ein sehr glückliches Händchen bewiesen. Sowohl Gerald Sommer als Stellvertreter des Landrates Axel Flader als auch Stadtbrandmeister Uwe Wiechmann und nicht zuletzt die Stadträtin als Repräsentantin des Oberbürgermeisters Dr. Jörg Nigge hatten sich eingehend im Vorfeld beschäftigt mit der Thematik und auf dieser Basis kurzweilige würdigende Reden konzipiert.


Es lag in der Natur der Sache, dass sich der Landesbeauftragte des TWH für Bremen und Niedersachsen Manuel Almanzor etwas mehr Zeit nehmen musste, um das aus Mitgliedern, Abgesandten anderer Hilfseinrichtungen sowie wenigen „zivilen“ Vertretern wie dem Vorstandsvorsitzenden der Volksbank Südheide/Isenhagener Land/Altmark Frank Bonin bestehende Publikum zu informieren über die aktuellen Herausforderungen. „Es sind anspruchsvolle Zeiten“, sagte er und referierte über die „Einsatzlagen Starkregen“ im #Ahrtal, die immer noch nicht beendet seien, #Corona, die Auswirkungen des Krieges in der #Ukraine. „Das alles hat uns fest im Griff“, betonte Almanzor. Hinzu komme, dass man sich vorbereite auf schwierigste Einsatzlagen, von denen man hoffe, „dass sie nicht eintreten“.


Was es heißt, sich ehrenamtlich zu engagieren im #THW, wurde deutlich anhand der einzelnen „Biografien“, die der Landesbeauftragte nicht nur für Detlef Reiß, sondern auch für dessen Vorgänger Tobias Klose, den neuen Stellvertreter Maximilian Hell und Dieter Johnsen skizzierte. Von Auslandseinsätzen in Krisengebieten auf dem gesamten Erdball, Dozententätigkeiten und zahlreichen weiteren Aufgaben war die Rede. Exemplarisch für eine THW-Vita aus dem Bilderbuch ist Dieter Johnsen, der auf eine Dienstzeit von 46 Jahren zurückblickt. Die „THW-Gemeinschaft“ zeichnete ihn gestern Abend aus mit dem #Ehrenzeichen in Bronze, einem Orden der Bundesrepublik Deutschland.


Das Schlusswort gehörte selbstverständlich dem neuen Chef des Celler THW Detlef Reiß, der kurz und knapp, gewürzt mit einem Schuss Humor erläuterte, welche Umstände die personellen Veränderungen notwendig gemacht haben, um anschließend den Blick zu weiten: „Das THW ist aus dem Katastrophenschutz nicht mehr wegzudenken“, betonte er, lud ein, sich nun für ein lockeres Beisammensein zum Buffet zu begeben, nicht ohne für einen kurzen Moment das Mikrofon noch einmal dem Moderator Stefan Lienerth zu überlassen. Dieser erklärte das Einsatzgeschehen für beendet. Seine Würdigung im Namen aller Celler THW-Mitglieder hatte er bereits zu Beginn an Detlef Reiß gewandt zum Ausdruck gebracht: „Menschlich und kameradschaftlich sind wir stolz, dass wir Dich in unseren Reihen haben.“



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