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Hochwassersituation: Landrat verschafft sich Lagebild und beschwört Einheit


Foto: Landkreis Celle

CELLE. Landrat Axel Flader hat sich am heutigen Donnerstag bei einer Fahrt zu verschiedenen Stationen einen Überblick über die aktuelle Lage in den Hochwassergebieten des Landkreises Celle verschafft.


Unter anderem besuchte er die Evakuierungsstation in Altenhagen. Wie der dort Verantwortliche Florian Schlicht vom ASB Celle erläuterte, gibt es Schlafgelegenheiten für rund 300 Personen. Derzeit ist dort genügend Platz und die Menschen können auf Abruf durch das AKH verpflegt werden. „Es ist aber besser, wenn Menschen die Hilfe von Freunden oder Verwandten in Bezug auf die Unterbringung annehmen, weil wir so die Einsatzkräfte entlasten“, so der Landrat.


Weitere Stationen des Landrates waren das Einsatzzentrum der Ortsfeuerwehr in Eicklingen, die Station am Deich in Langlingen, sowie das DRK Katastrophenzentrum in Westercelle, wo Mitarbeitende von DRK und Malteser Hilfsdienst zusammen für die Verpflegung der Einsatzkräfte sorgen. „Insgesamt ist es großartig zu sehen, wie auch Bürgerinnen und Bürger, zusammen mit den Einsatzkräften wirken, um die herausfordernde Situation gemeinsam zu meistern“, sagte der Landrat. Er bedankte sich auch noch mal ausdrücklich bei den Kräften von außerhalb des Landkreises, wie zum Beispiel bei der Kreisfeuerwehrbereitschaft Uelzen Abschnitt Nord, die in Langlingen mit über 120 Feuerwehrleuten unterstützt. Ein großer Dank gilt auch den Landwirten, die mit ihren Zugmaschinen überall im Landkreis mithelfen. „Auch vor dem Hintergrund solcher Unterstützung für die Gesellschaft in solchen Situationen sollte auch die Bundesregierung noch einmal überlegen, ob die Einschnitte für die Landwirte in Bezug auf Diesel und Steuern auf Fahrzeuge wirklich gerechtfertigt sind“, sagte der Landrat. 


Ein besonderes Augenmerk richtete er auch auf die mobilen Deichanlagen, die aus anderen Bundesländern zur Verfügung gestellt wurden. "Diese Anlagen sind sicher nicht billig, aber angesichts von solchen Lagen müssen wir darüber nachdenken, ob ein solches System nicht für den Landkreis angeschafft werden sollte".


Er wies auch noch einmal darauf hin, dass ehrenamtliche Einsatzkräfte in dieser Situation von den Arbeitgebern freigestellt werden müssen. „Wir brauchen im Moment jede Frau und jeden Mann und es ist wirklich wichtig, dass hier alle an einem Strang ziehen“, so Flader, „dazu gehört auch die Freistellung in dieser außergewöhnlichen Lage“.

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