*Update* Grundstein für barrierefreie Kita in Nienhagen

Aktualisiert: 17. Jan.


Fotos: Peter Müller

NIENHAGEN. In kleinem Rahmen fand am Freitag die Grundsteinlegung für den Neubau der Kindertagesstätte Gartenkinder in Nienhagen statt. Das Gebäude entsteht "Auf der Beikhorst".

"Gartenkinder" - das ist der Name der neuen Kindertagesstätte in der Gemeinde Nienhagen, die im Sommer 2023 in Betrieb gehen soll und zu der am Freitag Bürgermeister Jörg Makel gemeinsam mit Samtgemeindebürgermeisterin Claudia Sommer und dem späteren Träger, der Lebenshilfe Celle, vertreten durch Clemens Kaspar, den Grundstein gelegt hat.

Schon jetzt zeichnet sich auf einem Teil des Bürgerparks Nienhagen ab, was dort entstehen soll. Auf mehr als 850 m² Grundfläche entsteht eine Kindertagesstätte mit drei Gruppen, Bewegungs- Spiel- und Therapieräumen und einer eigenen Versorgungsküche, in der auch die Kinder künftig an der Zubereitung des Mittagessens mitwirken können.

"Die Einrichtung wird offen sein für alle Kinder, sie ist absolut barrierefrei und soll auch junge Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen auf den Weg ins Leben begleiten", so Makel.

Der Bürgermeister hob die gute Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe und dem Planungsbüro hervor: "Wir haben hier ein funktionales und den besonderen Ansprüchen gerechtes Gebäude gemeinsam geplant, welches zudem einen hohen energetischen Anspruch erfüllt. Wir haben das Ziel, soviel Strom wie möglich vor Ort selbst zu erzeugen", ist Makel zuversichtlich.

Dafür, dass es gelingt, werde die "bauaufsichtsführende Kuh Liselotte" sorgen, die schon seit Wochen auf dem Baucontainer in Lebensgröße thront. Die beliebte Kuh aus dem Kinderbuch werde eines der Markenzeichen der neuen Einrichtung sein und später sicher die eine oder andere Geschichte erzählen können.

Für den Bau veranschlagt die Gemeinde Kosten in Höhe von rund 4,5 Mio Euro. Parallel zum Bau werde die Gemeinde in diesem Jahr das Konzept für den Bürgerpark entwickeln. "Wir wollen den Park und die neue Kindertagesstätte als Einheit sehen und das gesamte Areal so gestalten, dass alle Bürgerinnen und Bürger davon profitieren", so Makel abschließend.



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