Familienführung: Gibt’s doch nicht (mehr)! – Von Reparieren und Verschwenden
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CELLE. Am Sonntag, den 07. Juni, bietet das Bomann-Museum eine Familienführung durch die Sonderausstellung „Und weg war’s – Verschwundenen Dingen auf der Spur“ und das historische Bauernhaus an. Gemeinsam können dann Eltern und Kinder spielerisch und interaktiv entdecken, wie wichtig die Kultur des Reparierens damals wie heute für einen sinnvollen Umgang mit Ressourcen ist. Beginn ist um 15.00 Uhr.
Von Jahr zu Jahr entsteht mehr Müll auf der Welt. Meist wird er in Länder Afrikas oder Asiens exportiert und dort unter gesundheits- und umweltschädlichen Bedingungen entsorgt. Teil des Problems ist der Trend zur Wegwerfgesellschaft, die ausrangierte Produkte bereits nach kürzester Zeit im der Mülltonne entsorgt, und sich dafür neue kauft. Doch können wir uns dieses Verbrauchen von Dingen und Ressourcen in Zeiten der Klima- und Umweltkrise leisten? Welche Lösungsansätze gibt es?
Eine Antwort auf diese Frage bietet die Familienführung durch die Sonderausstellung „Und weg war’s – Verschwundenen Dingen auf der Spur“ und das historische Bauernhaus. Sie schafft einen Dialog zwischen der verloren geglaubten Kultur des Reparierens und Umnutzens, wie er beispielsweise auf den Höfen in der Heide noch vor 150 Jahren gang und gäbe war, und unserer eigenen Gegenwart. Sie bietet dabei Denkanstöße, um über einen neuen Umgang mit Dingen und Ressourcen im Sinne des Kreislaufes nachzudenken.
Die Führung ist kostenlos, es wird nur der Museumseintritt erhoben.
Text: Bomann-Museum Celle














