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Es wird lila – die Lüneburger Heide blüht


Lüneburger Heide
Foto: Lüneburger Heide GmbH

CELLE/LÜNEBURG. Mitte Juni machte die Glockenheide mit blühenden Einzelsträuchern den Anfang, jetzt startet die Besenheide und zieht einen lila leuchtenden Teppich über die größten zusammenhängenden Heideflächen Europas. Bei fantastischem Sommerwetter kommen wieder Millionen von Besuchern in die Heide, besonders der Heidschnuckenweg als Premium-Wanderweg ist gefragt.


Es ist soweit: die Heideblüte in der Lüneburger Heide ist gestartet. Nach den warmen Temperaturen und gelegentlichen Regentagen startet die Besenheide jetzt so richtig durch. Einer alten Bauernregel nach blüht die Heide zwischen dem 8. August und dem 9. September, doch zum 10. Geburtstag des Heidschnuckenwegs zeigt sie ihre Blütenpracht schon ein paar Tage früher. Millionen neugierige Besucherinnen und Besucher, die das jährliche Farbspektakel live erleben möchten, werden in den nächsten Wochen die Region zwischen Hamburg, Bremen und Hannover besuchen. „Wir erwarten eine intensive Blütezeit, die auf Grund der prognostizierten heißen Temperaturen allerdings etwas kürzer ausfallen könnte“, sagt Ulrich von dem Bruch, Geschäftsführer der Lüneburger Heide GmbH. In einzelnen Gebieten gibt es auch Trockenheitsschäden.


Zu Beginn der Heideblüte ist schon erkennbar, dass sich die vielen Heideflächen ganz unterschiedlich entwickeln. Während im Norden der Heide die Gebiete rund um den Brunsberg, Büsenbachtal, Töps Heide, oder Behringer Heide schon sehr weit sind, dauert es in manchen anderen Regionen noch länger, bis die Blüte volle Fahrt aufnimmt. „Das ist ein Vorteil, denn so haben wir länger blühende Flächen für die Gäste“, meint Ulrich von dem Bruch.


Heide-Scouts informieren über den Stand der Heideblüte

Während der Blütezeit sind jeden Tag Heide-Scouts unterwegs und prüfen die aktuellen Blütestände in den einzelnen Heideflächen, denn, je nach Lage und Sonneneinstrahlung öffnen sich die Knospen zu unterschiedlicher Zeit. Die Informationen werden im Heideblütenbarometer gesammelt und stehen Urlauber und Tagesgästen unter www.lueneburger-heide.de tagesaktuell zur Verfügung. So können sie ihre Ausflüge nach dem jeweiligen Blütenstand planen.


Spektakuläre Foto – und Aussichtspunkte

Wenn in den frühen Morgenstunden und der Abenddämmerung das warme Sonnenlicht eine besondere Stimmung in die lila Landschaft zaubert, kommen Hobby- und Profifotografen voll auf ihre Kosten. Ob mit der Spiegelreflexkamera oder dem Smartphone, die Lüneburger Heide bietet zu jeder Jahreszeit außergewöhnliche Motive. Die spektakulärsten Foto- und Aussichtsspots zur Heideblüte samt Anfahrtsbeschreibung gibt es unter www.lueneburger-heide.de/15253. Fans der Lüneburger Heide, die nicht vor Ort sind, können das Farbspektakel über die Social-Kanäle Instagram und Facebook miterleben.


Neue Erlebnistouren zur Heideblüte

Seit 10 Jahren verbindet der vielfach prämierte Heidschnuckenweg auf 223 Kilometern die schönsten Heideflächen zwischen Hamburg-Fischbek und der Residenzstadt Celle. Im Jubiläumsjahr hat er nun Zuwachs bekommen. 12 neue Rundwanderwege mit einer Länge zwischen 1,4 bis 20,9 Kilometern führen direkt in die leuchtenden Blütenfelder und präsentieren gleichzeitig die gesamte landschaftliche Vielfalt der Region mit ihren knorrigen Wacholderhainen, glasklaren Seen und Heidebächen und den mystischen Mooren (www.heidschnuckenweg.de/heideschleife).


Last minute: Nur noch wenige Unterkünfte frei

Wer seinen Urlaub in der Lüneburger Heide noch nicht gebucht hat sollte sich sputen. Zur Heideblüte gibt es nur noch wenige freie Unterkünfte in den Landgasthäusern, Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen. „Wir sind weitgehend ausgebucht“, sagt Ulrich von dem Bruch, „doch mit etwas Glück ergattert man noch einen der Restplätze“. Bequem gebucht werden diese über das Portal www.lueneburger-heide.de.

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