top of page
Premium-Sidebar-Hintergrund-580x740.jpg
bkk_hintergrund.jpg

Anzeigen

IKK classic
ah_speckhahn_5_ford_puma_top_rectangler_300x160_NEU.gif
Top_Rectangle_300 x160 CH_be_happy.jpg

Erste Alltagshelfer in Wathlingen und Flotwedel erhalten Zulassung


WATHLINGEN/FLOTWEDEL. Am 8. September erhielten die ersten Alltagshelfer, die in den beiden Samtgemeinden Wathlingen und Flotwedel zum Einsatz kommen können, ihre Zulassung vom Landessozialamt Niedersachsen. Sie können ab sofort über die Seniorenbüros der Samtgemeinden im Mehrgenerationenhaus KESS-Familienzentrum vermittelt werden, wenn mindestens Pflegegrad 1 vorliegt. Die Kosten hierfür können über den Entlastungsbetrag abgerechnet werden.


"Der Grundgedanke war einerseits, unseren Schutzsuchenden eine gute berufliche Perspektive zu ermöglichen", erklärt Claudia Sommer, Samtgemeindebürgermeisterin in Wathlingen. "Andererseits führt der demografische Wandel führt dazu, dass der Anteil älterer und pflegebedürftiger Menschen immer stärker steigt. Deren Angehörige leben oft nicht vor Ort. Um auch weiterhin in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben zu können, braucht es die eine oder andere Unterstützung im Alltag."


Und genau hier passen beide Punkte zusammen. Das Programm sieht wie folgt aus: In einem Wochenend-Seminar wurden die Teilnehmenden mit den Grundlagen der Nachbarschaftshilfe zur Unterstützung im Alltag vertraut gemacht, absolvierten einen Erste-Hilfe-Kurs und freuen sich nun auf eine Vermittlung durch das Seniorenbüro im KESS. Die sogenannte Nachbarschaftshilfe kann z.B. bedeuten, dass ältere Menschen beim Einkauf, bei einem Arztbesuch oder Spaziergängen usw. begleitet werden.


"Dabei muss bedacht werden", so Frank Böse, Samtgemeindebürgermeister in Flotwedel. "Pflegerische Leistungen dürfen nicht übernommen werden und die Alltagshelfer sind keine "Ersatz-Reinigungskräfte".


Die Vermittlung über die Seniorenbüros läuft wie folgt ab: Anfragen können persönlich oder telefonisch zu den Öffnungszeiten oder per Mail gestellt werden. Die Mitarbeiter vom KESS suchen nach einer geeigneten Lösung und führen dann beide Parteien in einem Gespräch zueinander. Der erste Kurs wurde vorrangig von ukrainischen Geflüchteten absolviert. Sie freuen sich auf eine neue Tätigkeit und wünschen sich, dass sie ihre Sprachkenntnisse aus Deutschkursen mehr im Alltag trainieren können.


Die KESS-Büros sind erreichbar: Montag- Freitag 9 bis 12 Uhr und 15 bis 17 Uhr unter 05144/ 97 06 27 oder 05149/ 185559 oder per mail: mgh@familienzentrum-kess.de


Foto: Claudia Sommer, Samtgemeindebürgermeisterin in Wathlingen, begrüßte die ersten Absolventinnen und Absolventen sowie die Kooperationspartner vom SoVD und vom KESS.

Comments


bottom of page