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Endspurt: „bunt statt blau“ läuft noch bis 31. März

CELLE. Endspurt bei „bunt statt blau“: Die bundesweite Kampagne gegen das sogenannte Komasaufen endet am 31. März. Bis dahin können Schülerinnen und Schüler noch Plakate zum Thema Alkoholmissbrauch gestalten und der DAK-Gesundheit per Post zusenden oder Beiträge für den Sonderpreis Social Media online hochladen. Bundesweit haben sich für die mehrfach ausgezeichnete Kampagne bereits zahlreiche junge Künstlerinnen und Künstler angemeldet.


2026 sucht die DAK-Gesundheit bereits zum 17. Mal die besten Plakate gegen das Rauschtrinken. „Ich freue mich, wenn auch Schülerinnen und Schüler aus Celle bei diesem wichtigen und aktuellen Thema Farbe bekennen“, sagt Mohyi-Eldin Takriti von der DAK-Gesundheit in Celle. „Es ist beeindruckend, mit wie viel Engagement an den Schulen und zu Hause gearbeitet wird. Mit ihren Plakaten tragen die Jugendlichen in unserer Region dazu bei, ihre Mitschülerinnen und Mitschüler zum Nachdenken anzuregen. Das wirkt deutlich besser als Verbote oder der erhobene Zeigefinger.“


Breite Unterstützung für Präventionskampagne

Seit 2010 haben bundesweit mehr als 143.000 junge Künstlerinnen und Künstler bunte Plakate gegen das Rauschtrinken gestaltet, darunter auch viele aus dem Landkreis Celle. Die Kampagne „bunt statt blau“ wird von Politikern und Suchtexpertinnen und -experten unterstützt. Schirmherr ist in Niedersachsen Sozialminister Dr. Andreas Philippi. „Die sinkende Zahl von Klinikbehandlungen wegen Rauschtrinkens ist eine gute Nachricht, aber kein Grund zur Entwarnung. Alkohol ist nicht harmlos“, erklärt Mohyi-Eldin Takriti. „Unser Engagement ist weiterhin wichtig und notwendig. Die Präventionskampagne ‚bunt statt blau‘ leistet hier einen wesentlichen Beitrag.“


Kreative Plakate wirken stärker als Warnhinweise

Die Plakate, die Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Kampagne gestalten, haben sich für Gleichaltrige als sehr eindrucksvoll erwiesen: Das Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) in Kiel hat ihre

Wirkung auf die jugendliche Zielgruppe untersucht: Auf Kinder und Jugendliche haben die selbst gemalten Plakate einen größeren Effekt als konventionelle Warnhinweise. Gemeinsam mit dem Drogenbeauftragten der Bundesregierung Prof. Dr. Hendrik Streeck und dem Vorstandsvorsitzenden der DAK-Gesundheit Andreas Storm wählt die Bundesjury nach dem Einsendeschluss am 31. März aus 16 Landesgewinnern die Bundessiegerinnen und Bundessieger „bunt statt blau“ 2026.


Preise im Wert von rund 12.000 Euro

Bei dem Plakatwettbewerb gibt es Geldpreise in Höhe von insgesamt rund 12.000 Euro zu gewinnen. Weitere Informationen zur Kampagne, die Postadresse und die Teilnahmebedingungen gibt es unter: www.dak.de/buntstattblau


Text: DAK-Gesundheit

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