Dr. Martin Grote ist neuer Vorsitzender eines Staatsschutzsenats am Oberlandesgericht Celle
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CELLE. Der erfahrene Strafrechtler war zuletzt Vorsitzender des Schwurgerichts am Landgericht Hannover Dr. Martin Grote übernimmt den Vorsitz eines Staatsschutzsenats am Oberlandesgericht Celle. Zuletzt leitete der 55-Jährige die Schwurgerichtskammer am Landgericht Hannover und bringt eine langjährige Erfahrung im Strafrecht mit.
„Dr. Martin Grote ist ein exzellenter Jurist mit hervorragender Expertise im Strafrecht“, sagt die Präsidentin des Oberlandesgerichts Celle. „Ich freue mich, dass wir zudem einen menschlich so geschätzten Kollegen hier am Oberlandesgericht begrüßen dürfen“, so Stefanie Otte. „Dr. Martin Grote wird mit der nötigen Ruhe, aber auch Bestimmtheit, die juristisch komplexen und menschlich herausfordernden Staatsschutzverfahren führen.“
Neuer Vorsitzender Richter eines Staatsschutzsenats am OLG
Zwei Staatsschutzsenate am Oberlandesgericht Celle verhandeln zentral für ganz Niedersachsen Straftaten, die sich gegen den Bestand oder die Sicherheit des Staates richten. Dazu gehören unter anderem terroristische Aktivitäten, Hochverrat und Spionage. Dr. Martin Grote übernimmt den Vorsitz des hierfür unter anderem zuständigen 5. Strafsenats. Zudem wird er Vorsitzender des 3. Strafsenats, der unter anderem Revisionsverfahren aus dem Bezirk des Landgerichts Hildesheim verhandelt. Er folgt damit auf Ralf Günther, der im Sommer in den Ruhestand gegangen ist.
Seit Oktober 2022 war Dr. Martin Grote Vorsitzender der Schwurgerichtskammer am Landgericht Hannover und verhandelte dort viele medienträchtige Verfahren. Nach seinem Studium und dem Referendariat im Bezirk des Oberlandesgerichts Celle wurde er an der Leibniz Universität Hannover zur Geschichte der DDR-Justiz promoviert. Ab 2002 arbeitete er am Amtsgericht und später am Landgericht Hildesheim, bis er 2011 zum Vorsitzenden Richter am Landgericht Hannover ernannt wurde. Von 2017 bis 2018 leitete er zudem das Referat für materielles Strafrecht und Rechtshilfe im
Niedersächsischen Justizministerium.
Text: OLG Celle














