„Die Schlossherrin“: Besonderes Theater in Halle 19
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CELLE. Zu einem ganz besonderen Abend laden das Stadtarchiv und das Schlosstheater am Donnerstag, 27. August, 20 Uhr, ein. Zur Aufführung kommt „Die Schlossherrin“. Es das einzige von der Autorin Lea Goldberg geschriebene Theaterstück und ein wichtiger israelischer Klassiker, das in einer neuen Übersetzung von Gundula Schiffer aus dem Hebräischen vorliegt. Lea Goldberg gilt bis heute als eine der führenden israelischen Intellektuellen. Das Ensemble rimon production spielt in Halle 19 der CD-Kaserne, Hannoversche Straße 30. Tickets gibt es bei der Theaterkasse, Schlossplatz 6a, Telefon (0 51 41) 90508 75/-76 oder an der Abendkasse.
Und davon erzählt „Die Schlossherrin“: 1947 - ein Unwetter zwingt den Schlossherrn, zwei Fremde in seinem zum Museum umfunktionierten Haus aufzunehmen. Der Bibliothekar Michael und Dora sind beide zwei Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges aus Israel zurückgekommen. Zufällig entdecken Michael, der nach geraubten Büchern aus jüdischem Besitz sucht, und die Fürsorgerin Dora, die in ihrer alten Heimat auf der Suche nach jüdischen Kindern ist, die entkommen konnten und den Krieg überlebt haben, dass dort ein junges Mädchen versteckt wird. Der Schlossherr hat sie auf der Flucht vor den Nazis aufgenommen, während ihre Familie abtransportiert und ermordet wurde. Wird Lena den Fremden glauben, dass keine Gefahr mehr besteht, und den Schlossherrn verlassen, der sie behalten will?
Text: Stadt Celle














