Das vergessene Erbe der Ureinwohner Amerikas: Romanlesung mit Uli Wißmann
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- 25. März
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CELLE. Am Donnerstag, 16. April, lädt die Stadtbibliothek um 18.30 Uhr zur Lesung mit Ulrich (Uli) Wißmann in die Direktorenvilla, Magnusstraße 5, ein. Der Eintritt ist frei. Es wird um Anmeldung per E-Mail an stadtbibliothek@celle.de oder telefonisch unter (0 51 41) 12 42 00 gebeten.
Viele Celler und Cellerinnen kennen Uli Wißmann wahrscheinlich über seine Musik. An diesem Abend tritt er als Buchautor und ausgewiesener Kenner nordamerikanischer Ureinwohner auf. Sein Roman „Constitution“ ist eine fesselnde Geschichte über kulturelle Aneignung und das vergessene Erbe der Ureinwohner Nordamerikas.
Zum Inhalt: Nach der Wiederwahl Donald Trumps stößt der Journalist Doug Nutter bei Recherchen zum amerikanischen Wahlsystem auf eine brisante Spur. Die Ursprünge der US-Verfassung führen nicht etwa zu den Gründervätern oder ins antike Griechenland, sondern zu den politischen Strukturen der Irokesen-Konföderation. Je tiefer Doug gräbt, desto gefährlicher wird seine Suche nach der Wahrheit. Gemeinsam mit der Irokesin Mary Hill gerät er ins Fadenkreuz mächtiger Gegner, die alles daransetzen, dieses Kapitel der Geschichte im Dunkeln zu halten. Parallel dazu erzählt der Roman von Dougs Vorfahren John Nutter, der 1787 im Auftrag der US-Regierung eine Delegation indigener Führer zur verfassungsgebenden Versammlung begleiten soll. Doch schon damals gibt es Kräfte, die verhindern wollen, dass indigene Ideen Einfluss auf die neue Demokratie nehmen.
Zum Autor: Ulrich Wißmann studierte Musik, Germanistik und Völkerkunde (Schwerpunkt nordamerikanische Ureinwohner) in Göttingen und Hamburg. Im Rahmen seiner Forschungen lebte er mehrfach auf Reservationen in den USA und Kanada und wurde tief in das Leben und die Rituale indigener Gemeinschaften eingebunden. Er gilt als ausgewiesener Kenner ihrer Kulturen. Wißmann hat neben Romanen und Sachbüchern auch Kurzgeschichten, Gedichte, Songtexte und Fachartikel geschrieben, unter anderem für ethnologische und kulturwissenschaftliche Magazine.
Text: Stadt Celle














