Christliche Pfadfinder treffen sich zum Pfingstlager in Nienhagen
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NIENHAGEN. Die christlichen Pfadfinder vom Stamm Laurentius haben anlässlich ihres 30. Gründungsjubiläums das diesjährige Pfingstlager ausgerichtet. 290 Pfadfinder aus der Region Weserbergland und der Heideregion sind ihrer Einladung gefolgt – dazu katholische Pfadfinder aus der Nienhagener Patengemeinde, dem österreichischen Zistersdorf.
Wer in diesen Tagen die Möglichkeit hatte, über das weitläufige Lagergelände an der Fuhse in Nienhagen zu streifen, konnte erleben, warum die Pfadfinderei nach wie vor für viele junge Menschen so attraktiv ist: Hier werden Freiheit, Verantwortung und Gemeinschaft großgeschrieben. Bei den Pfadfindern erleben wir, wie „echtes Leben aussieht“, betont Carlos von der Stammesleitung aus Nienhagen: „Wir lernen neue Menschen kennen, wir singen, wandern, kochen und essen gemeinsam, ohne dass uns die Erwachsenen vorschreiben, dass es Zeit ist, schlafen zugehen.“
Die Nienhagener Pfadfinder haben das Glück, dass ihre Aktivitäten in der Kirchengemeinde und der politischen Kommune geschätzt und gefördert werden. So gehört Bürgermeister Jörg Makel mit seiner Familie seit der Gründung des Stammes zu den aktiven Unterstützern der Pfadfinderei. In diesem Jahr hat er selbstverständlich mit Kindern und Enkelkindern am Lagerleben teilgenommen. Und für die Kirchengemeinde ist es eine Ehrensache, ihren Pfingstgottesdienst aufs Lager zu verlegen. „So etwas kommt nur alle zehn Jahre vor“, unterstreicht Pastor Uwe Schmidt-Seffers, „und da wollen wir mithelfen, die christlichen Wurzel der evangelischen Pfadfinder zu stärken.“
Text: Kirchengemeinde St. Laurentius














