top of page
Premium-Sidebar-Hintergrund-580x740.jpg
bkk_hintergrund.jpg
bkk_front.png

Anzeigen

CH_Anzeige2026.jpg
anzeige_tierheim_celle.png
2.png

40 Minuten entfernt von Celle: Warum sich der Ausflug ins Otter-Zentrum lohnt

*** Werbung ***


Otter spielen im Wasser
Das klare Star im Otter-Zentrum: der Fischotter. (Fotos: Audrey-Lynn Struck)

HANKENSBÜTTEL. Viele Celler fahren für einen Tierparkbesuch nach Müden oder Hannover. Dabei gibt es im Umkreis von 40 Kilometern rund um Celle noch einen anderen Geheimtipp: das Otter-Zentrum Hankensbüttel – mit allen heimischen Marderarten, Mitmach-Stationen und mehreren Spielplätzen.


Dachse, Otter und Co. hautnah: Fütterungen im Otter-Zentrum

Pünktlich um 10 Uhr beginnt die Dachsfütterung. In rund zweieinhalb Stunden führt die Fütterungsroute vorbei an Mauswiesel, Frettchen, Nerz und natürlich den Eurasischen Fischottern. Bis 18 Uhr können Besucher an jedem Gehege insgesamt dreimal eine Fütterung erleben und dabei spannende Fakten über die Tiere lernen.



„Ein Dachs mag es überhaupt nicht, auf offener Fläche herumzulaufen, sondern versteckt sich lieber in Hecken“, erklärt eine Tierpflegerin, während sie Futter hinwirft.


"Der Iltis ist ein Allround-Marder. Sie können alles ein bisschen, aber nichts so gut wie die richtigen Marder."

Ich lerne, dass Baummarder zwei Meter weit springen können – auf den Menschen übertragen entspräche das einem Weitsprung von rund zwölf Metern – und dass ein Iltis ein Allround-Marder ist. "Sie können alles ein bisschen, aber nichts so gut wie die richtigen Marder", erzählt die Tierpflegerin lachend.



Mitmach-Stationen machen Artenschutz erlebbar


An mehreren Stationen, verteilt über das ganze Gelände, lässt sich das Wissen ganz praktisch erleben. In einer Springkuhle können Kinder ausprobieren, wie weit sie im Vergleich zu den einzelnen Marderarten springen würden. Im Gehege der Otter Finn und Finja sieht man einen ursprünglichen, natürlichen Flusslauf im Vergleich zu einem vom Menschen künstlich begradigten Gewässer.



„Selbst unsere Tiere, die beim Menschen in Obhut aufgewachsen sind, meiden den langweiligen Flussteil“, erklärt Eva Baumgärtner und zeigt auf die beiden Flussläufe. „Gewässer sollten strukturreich, geschwungen und mit Versteckmöglichkeiten sein.“


„Selbst unsere Tiere, die beim Menschen in Obhut aufgewachsen sind, meiden den langweiligen Flussteil.“

Ist ein Tier erst einmal in ein künstliches Flussbett mit hohen Metallschutzwänden gefallen, schafft es oft nicht mehr heraus. Wie sich das anfühlt, können Besucher an einer weiteren Station selbst ausprobieren. Von einer Matte aus gilt es, eine hohe Metallwand zu überspringen, um ein Podest zu erreichen – teilweise in zwei Metern Höhe.


Eingangsgebäude vom Otterzentrum von außen

Eintritt, Öffnungszeiten und Angebote


Das Otter-Zentrum in Hankensbüttel gibt es seit 1988, getragen vom Verein Aktion Fischotterschutz. Die rund 12.500 Vereinsmitglieder und Förderer ermöglichen den Besuchern und rund 350 Schulklassen besonders günstige Eintrittspreise. Erwachsene zahlen 13 Euro, Kinder zwischen vier und 17 Jahren 8,50 Euro. Mit der Familienkarte für 39,50 Euro können zwei Erwachsene und bis zu drei Kinder den Park besichtigen.



Neben einem Restaurant und einem Café, das an Wochenenden und in den Ferien geöffnet hat, dürfen Besucher auch eigene Speisen und Getränke mitbringen. Für den Transport von besonders viel Proviant kann man auch einen Bollerwagen für 3,50 Euro ausleihen.


Zuwachs im Otter-Zentrum Hankensbüttel geplant


Das Ziel ist klar: Das Otter-Zentrum möchte mehr sein als ein Tierpark. Besucher sollen die heimischen Marderarten und ihre Lebensräume besser verstehen. In der Zukunft könnte erstmals eine nicht heimische Marderart in den Park ziehen; der Zwergotter, die kleinste Otterart der Welt. Das kleinste Tier bleibt aber weiterhin das Mauswiesel, das sich mit etwas Glück während der Fütterungen beobachten lässt.



„Man muss manchmal auch Geduld mitbringen, um alle Tiere zu sehen. Das ist man heute gar nicht mehr so gewohnt“, sagt Eva Baumgärtner. Und vielleicht ist genau das der größte Unterschied: Wer hierherkommt, hakt nicht möglichst viele Tiere auf einer Liste ab, sondern nimmt sich Zeit zum Entdecken – und lernt ganz nebenbei, warum Artenschutz oft schon vor der eigenen Haustür beginnt.



FAQ zum Otter-Zentrum Hankensbüttel

Öffnungszeiten:

Der Park kann fast ganzjährig besucht werden – mit Ausnahme vom Dezember und Januar. In der Sommerzeit ist täglich von 9.30 Uhr bis 18 Uhr geöffnet und in der Winterzeit von 9.30 bis 17 Uhr.



Mitglied werden? Mit einer Mitgliedschaft leistest Du nicht nur einen wertvollen Beitrag zum Otterschutz, sondern hast auch freien Eintritt in den Park und viele Rabattaktionen. Eine Einzelmitgliedschaft kostet 85 Euro im Jahr. Eine Familienmitgliedschaft für zwei Erwachsene und bis zu drei Kindern insgesamt 120 Euro im Jahr.




CELLEHEUTE

CELLEHEUTE – die crossmediale Online-Tageszeitung

CELLE ONLINE MEDIEN GMBH

Bahnhofstraße 1-3 • 29221 Celle

Telefon 0176-14683078

BLAULICHTHEUTE
CELLE GESTERN
CELLEHEUTE TV
  • Facebook - Weiß, Kreis,
  • YouTube - Weiß, Kreis,
  • X
  • Instagram - Weiß Kreis
  • RSS

Impressum     Datenschutz     AGB

bottom of page